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Zweitwohnungsanteil in Biel beträgt 17,3 Prozent

Der Zweitwohnungsanteil in Biel beträgt nur 17,3 Prozent, nicht 21,9 Prozent wie das Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) noch im März annahm. Das haben neue Berechnungen ergeben.

Luftaufnahme der Stadt Biel: Der Zweitwohnungsanteil wurde im März falsch berechnet und es sind keine neuen Bestimmungen erforderlich.
Luftaufnahme der Stadt Biel: Der Zweitwohnungsanteil wurde im März falsch berechnet und es sind keine neuen Bestimmungen erforderlich.
Keystone

In der Stadt Biel kommen deshalb die Bestimmungen der neuen Zweitwohnungsverordnung nicht zur Anwendung, wie die Bieler Stadtregierung am Mittwoch mitteilte. Sie habe schon im Frühling an den Zahlen des Bundes gezweifelt und die nötigen Aufträge zur Verbesserung der Datenqualität erteilt.

Das ARE hat die neuen Berechnungen bestätigt. Aufgrund von Daten des Bundesamts für Statistik ging es damals davon aus, dass mehrere Städte mehr als zwanzig Prozent Zweitwohnungen aufweisen. Allerdings zweifelte das ARE selber an den Zahlen.

Es sei davon auszugehen, dass in etlichen Fällen der vermutete und der tatsächliche Zweitwohnungsanteil nicht übereinstimmten, liess es damals verlauten. In 91 Städten und Gemeinden setzte deshalb das ARE die Verordnung über Zweitwohnungen bis zum Ablauf einer Einsprachefrist nicht in Kraft. Diese Frist ist Mitte Jahr abgelaufen.

SDA/tan

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