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Seit 25 Jahren ein «Daheim»

AbländschenDas Ferienhaus Wandfluh feiert am kommenden Samstag sein 25-jähriges Bestehen. Mit einem gemütlichen Fest sollen die vergangenen Jahre gefeiert und die Zukunft im Zeichen der Innovation eingeläutet werden.

Das Ferienheim Wandfluh steht, dem Ortsbild entsprechend im Chaletstil gehalten, am Dorfeingang von Abländschen. Heimelig sieht es auch von nahe und auch innen aus. Insgesamt 60 Betten stehen in geräumigen Sechser- und Achterzimmern mit Kajütenbetten für die Teilnehmenden von Lagern und Kursen bereit. Die Leitenden finden Unterschlupf in vier Doppelzimmern mit eigenen Duschen, Toiletten und einem Wohnraum, welche sie praktisch in einer kleinen Wohnung hausen lassen. Leitung mit viel Herzblut Vor einiger Zeit wurde das einstige Ferienheim in ein Ferienhaus umgetauft, da das Wort Heim oft einen etwas negativen Nachgeschmack hinterlasse. «Für mich ist es nach wie vor ein Ferienheim, da man sich im ‹Wandfluh› daheim fühlen soll», sagt Regula Venner, vormalige Präsidentin und Frau des Verwaltungsrates und Organisations- sowie Qualitätsberaters des Ferienhauses Hans-Peter Venner. Dass es ein heimeliges «Daheim» ist, dafür sorgt das Ehepaar Robert und Elisabeth Dänzer, die seit der Entstehung die Heimverwaltung innehaben. «Wir haben den Anspruch, dass es so aussieht und gepflegt wird, wie wir uns dies in den Ferien auch wünschen», erklärt Elisabeth Dänzer. Hans-Peter Venner rühmt: «Die beiden schauen zum Ferienhaus fast noch besser als zu ihrem eigenen Zuhause.» In ihrer Tätigkeit stecke viel Herzblut. Und dieses Engagement wird von den Besuchern geschätzt: «In einer Gästeumfrage waren 91 Prozent mit der allgemeinen Betreuung sehr zufrieden», freut sich Hans-Peter Venner. Die Gäste schätzen in Abländschen besonders Ruhe und Natur, die Wandermöglichkeiten und auch die Abgeschiedenheit. Bescheiden, aber angemessen Nun hat das relativ gut ausgelastete Ferienhaus Wandfluh – jährlich sind es zwischen 5000 und 5500 Logiernächte – 25 Jahre auf dem Buckel, und der Verwaltungsrat möchte einiges im Haus erneuern. «Wir haben im letzten Jahr bereits durch Eigenfinanzierung die Heizung ersetzen können und möchten nun ein ganzes Sanierungspaket schnüren, welches wir zu gegebener Zeit unter anderem der Gemeinde Saanen unterbreiten möchten», sagt der Verwaltungsrat. Darin enthalten sind Anpassungen bei Duschen und Toilettenanlagen, eine Küchenvergrösserung sowie Massnahmen, damit das Haus rollstuhlgängig gemacht werden kann. «Mit diesen Massnahmen will sich der Verwaltungsrat auch nach einer neuen Kundschaft› ausrichten und die Attraktivität des Hauses erweitern», sagt Hans-Peter Venner. Aus diesem Grund wird der Verwaltungsrat die Festlichkeiten zum 25-Jahr-Jubiläum in kleinerem Rahmen halten. «Es soll ein Tag der offenen Türen und der Begegnung werden. Wir wollen nicht jetzt protzen und dann für die Umbaupläne unter anderem bei der Gemeinde anklopfen», erklärt Hans-Peter Venner. Deshalb wird am 18.Juni von allen Gästen ein kleiner Unkostenbeitrag (5 bis 10 Franken) erwartet. Nach Apéro und Mittagessen stehen verschiedene Spiele wie Hufeisenwerfen oder Glücksrad bereit. Luzia KunzInfos unter www.ablaendschen.ch>

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