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Selbstkritik auf hohem Niveau

unihockeyBei der WM in St.Gallen haben die Schweizerinnen nach einem 19:1-Kantersieg über Holland vorzeitig die Viertelfinals erreicht.

Wie schon im Auftaktspiel, als die Schweizer Equipe gegen inferiore Russinnen zum höchsten WM-Sieg der Geschichte kam (21:1), wurde der bemitleidenswerte Gegner im Athletik-Zentrum von St.Gallen vor 770 Zuschauern an die Wand gespielt. Hollands Tor war unter Dauerbeschuss, die Schweiz zog beinahe während der gesamten Spielzeit ein Powerplay auf. Offensivaktionen von Oranje konnten in jedem Spielabschnitt an einer Hand abgezählt werden. «Passspiel noch zu ungenau» Captain Simone Berner sieht jedoch auch nach dem zweiten Kantersieg Verbesserungspotenzial im Schweizer Spiel: «In einigen Phasen ist das Passspiel noch zu ungenau. Aber diese Vorrundenpartien bieten uns die Möglichkeit, dass sich die einzelnen Linien einspielen können.» Gegen Holland konnten sich zwölf verschiedene Schweizer Spielerinnen in die Torschützenliste eintragen. Mit je drei Treffern am erfolgreichsten waren Nina Bärtschi und Silvana Nötzli. Aufgrund der Stärkeverhältnisse ist den Schweizerinnen Platz 1 in der Gruppe A nicht zu nehmen. Am Mittwoch (19.30 Uhr) geht es darum, den Gruppensieg im abschliessenden Vorrundenspiel gegen Polen auch rechnerisch sicherzustellen. Die Osteuropäerinnen, die nach dem 7:1-Erfolg gegen Russland wie die Schweizerinnen bei vier Punkten stehen, dürften in der Vorrunde die grösste Gegenwehr leisten. Trotzdem darf man aus Sicht der Gastgeberinnen Folgendes festhalten: Alles andere als ein weiterer hoher Sieg der Schweizer Nationalmannschaft wäre eine Überraschung. si>

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