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Sie trauern um ihre Lehrerin

Die Schüler und Lehrer der Belper Primarschule Mühlematt trauern um ihre Werklehrerin. Sie starb bei einem Brand in Adelboden.

Schock. Trauer. Leere. Die 220 Schülerinnen und Schüler und das gut 20-köpfige Lehrerkollegium der Belper Primarschule Mühlematt müssen von ihrer Werklehrerin Abschied nehmen. Sie kam beim Brand der Weidhütte Zuckerweidli östlich von Adelboden am Samstagmorgen ums Leben. Ihre zwei Söhne, die sich ebenfalls in der Weidhütte befanden, bemerkten den Brand und konnten sich retten. Im Stall neben dem Wohnteil starben im Feuer ebenfalls fünf Kühe und sechs Kälber (siehe Ausgabe von gestern). Wieso die Weidhütte brannte, ist noch unklar. Über 20 Jahre unterrichtet Die Lehrerin hat über 20 Jahre an der Primarschule in Belp unterrichtet und war dort sehr beliebt. «Sie galt als ein fester Bestandteil der Schule», sagt Schulleiterin Regula Zawatzki, «ihr Tod ist schlimm, sehr schlimm.» Zawatzki bezeichnet die verstorbene Arbeitskollegin als eine «starke, kreative Persönlichkeit». Malen, basteln, schreiben Das Lehrerkollegium wurde bereits am Sonntag über den Tod ihrer Arbeitskollegin informiert. Den Schülern wurde die Nachricht gestern Morgen überbracht. Die Lehrerinnen und Lehrer wurden dabei vom Careteam des Kantons, von der Schulsozialarbeit sowie einer Heilpädagogin unterstützt. Wie Zawatzki erklärt, verarbeiteten die Kindern während mehrerer Stunden die Trauer. Die Schüler malten Bilder, schrieben Briefe an ihre verstorbene Werklehrerin oder bastelten Karten für die Hinterbliebenen. «An einen geregelten Unterricht war nicht zu denken», so die Schulleiterin. Bis zu den Herbstferien in zwei Wochen konnte für die verstorbene Werklehrerin eine Stellvertretung organisiert werden. Ab heute soll der Unterricht wieder nach Stundenplan erfolgen. Christian Liechti>

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