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«Sinne und Worte wandeln sich»

Erst wollten Krokus nicht als Vorband von AC/DC im Stade de Suisse auftreten.

Chris von Rohr, im Januar war für Sie noch klar, dass es für eine gestandene Band wie Krokus «kontraproduktiv» sei, als Vorgruppe aufzutreten. Woher nun der Sinneswandel? Chris von Rohr: Nun, Sinne und Worte wandeln sich! Krokus hatten damals auch noch keine konkrete Anfrage und auch keine Nummer-1-Platinscheibe. Beides haben wir jetzt. Es wäre schlicht ignorant, dies abzulehnen. Hinzu kommt, wenn man nach 29 Jahren wieder mal gemeinsam auf derselben Bühne abrocken kann, freut dies das Rockerherz doch sehr. Sie waren in den USA schon 1981 die Vorband von AC/DC. Können Sie sich noch daran erinnern? Wir rockten und kamen sehr gut an. Ein denkwürdiger Abend in Texas, den wir alle nicht so schnell vergessen werden. Inwiefern «denkwürdig»? Für Hardrockfans wars ein Traumabend, und wir konn-ten nach gelungenem Auftritt AC/DC mal aus nächster Nä-he auf die Finger und Beine schauen. Dennoch meinten Sie kürzlich, «jede Band, die bei AC/DC als Vorband auftritt, sieht uralt aus». Nehmen Sie das jetzt wieder in Kauf? Wir sahen schon 1981 nicht uralt aus neben AC/DC. Auch wenn wir jetzt bei Tageslicht um 19 Uhr spielen, werden Krokus alles geben. Wir haben starke Songs und 30 Jahre Bühnenerfahrung. Wie gut kennen sich Krokus und AC/DC? Man traf sich ein paar Mal im selben Studio in London. Da haben wir getalkt und Töggelikasten gespielt. Und was haben die beiden Bands musikalisch gemeinsam? Die Bluesroots und den kompromisslosen vereinfachten Hammersound auf 3 Akkorden. Der Unterschied liegt vielleicht darin, dass wir mit unserem Sänger Marc Storace und unseren Songs wie «Tokio Nights» oder «Fire» oder «Screaming In The Night» auch in balladeskere Sphären vordringen.Interview: lm Das Konzert am 8. Juni ist ausverkauft.>

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