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So ist die Hotellerie gewachsen

Das Minimuseum Mürren präsentiert «Welcome in Mürren», die Geschichte und Entwicklung der Hotellerie seit 1857.

«Nach der Brandnacht von 1926 wurde das Doppelhotel Alpina/ Edelweiss wieder aufgebaut – als Ikone der Moderne im Schweizer Hotelbau», sagte am Samstag Cecile Taugwalder zur Eröffnung der Ausstellung «Welcome in Mürren – Geschichte und Entwicklung der Hotellerie». Der Neubau von 1928 sei eine Ausnahme gewesen, unterstrich die «Alpina»-Hotelière. Der Bundesrat hatte nämlich 1915 eine «Verordnung betreffend der Hotelindustrie gegen Folgen des Krieges» erlassen. 1926 trat gar das «Bundesgesetz betreffend Einschränkung der Erstellung und Erweiterung von Gasthöfen» in Kraft, das erst 1952 abgeschafft wurde. Cecile Taugwalder würdigte Gisela Vollmer, die als Präsidentin des Minimuseums jährlich zweimal mit Liebe und Herzblut eine Ausstellung in fünf Schaufenstern von Mürren durchführt. «Wir haben mit dem Verein Freunde Sportmuseum Mürren fusioniert und Kapital und Mitglieder übernehmen können», lobte Gisela Vollmer. Mürren hat eine Seele Adrian Stähli sieht sich bestärkt, dass Mürren eine Seele hat «und klein genug ist, um schön zu sein». Es sei schwierig, Mürren in Zahlen zu erfassen, meinte der Präsident des Schweizer Hoteliervereins Mürren. Und es sei witzig, dass knallharte Unternehmensberater nach Mürren in die Ferien kämen. Denn Mürren sei überhaupt nicht durchrationalisiert und liefere logistisch wohl ein zwiespältiges Resultat. Adrian Stähli rühmte auch Alois Schmelzer für Idee und Konzept der Hotelausstellung. Alois Schmelzer hat jahrelang die Ausstellungen im nunmehr aufgelösten Sportmuseum Mürren mitkonzipiert. Denkanstoss geben Mit «seiner» neusten Ausstellung will Schmelzer Denkanstösse zur Hotelgeschichte Mürren geben. Sie ist vom 1857 erstellten «Silberhorn» bis zum «Edelweiss»-Anbau 2009 152 Jahre alt. Die Entwicklung der Mürrener Hotellerie wird in fünf Schaufenstern in Wort und Bild sowie mit Zahlen und Requisiten eindrücklich dokumentiert. Die Schaufenster liegen entlang der Dorfstrasse und im Sportzentrum. Ferdinand Waespe >

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