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So musizierte die Familie Gantenbein auf dem Gurten

«Super Mario het gärn

Es war an einem Sonntagmorgen im Juli 2009: Nach zwei verregneten und verschlammten Tagen trat die Familie Gantenbein am Mittag auf der Waldbühne des Gurtenfestivals auf. Und, so beschreibt die Interlakner Band ihren damaligen Auftritt: «Es ist keine Sonntagspredigt, es ist keine Wohlfühlmusik ohne Botschaft, es ist nicht Partysound. Es ist der Soundtrack zum ersten Bier, zum Kater und zur Müdigkeit in den Beinen. Es ist Wahnsinn, es ist Politik, es sind Zauberpilzli.» Acht Stücke Das Konzert wurde von DRS3 live gemischt und aufgenommen. Nachbearbeitung, Mastering und Artwork wurde von der Familie Gantenbein getätigt. Und jetzt liegen die schon fast in der Versenkung verschwundenen acht Titel auf der soeben veröffentlichten CD «Super Mario het gärn Pilzli» vor. «Damit», so teilten sie mit, «demonstriert die politisch aktivste Familie der Schweiz ein Jahr nach ihrem Debüt ‹Z Aarwange ar Stange blibe hange› ein weiteres Mal, was sie unter einer neuen Dimension berndeutschem Liedergut versteht.» Es handle sich um «reale und surreale, irrwitzige und banale, wahnsinnige und frohsinnige Lieder über Gestalten und Figuren aus Stadt und Land». Musikalisch fahren die sechs Gantenbeins dabei mit Rauigkeit und gleichwohl Feinheit auf. Und selbstkritisch sind sie sich durchaus bewusst, dass «nicht jeder Ton passt, nicht jeder Griff sitzt, nicht jeder Schlag stimmt». pd/aka • www.familiegantenbein.ch>

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