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So wird gewählt und abgestimmt

OberlandÜbers Wochenende stehen Wahlen in

Noch nie war in Meiringen die Ausgangslage bei einer Gemeindewahl so offen wie an diesem Wochenende. Wegen der Reorganisation der Gemeinde, die ab 2011 in Kraft tritt, werden nur noch sechs anstatt wie bisher acht Gemeinderäte gewählt. Kandidaten für diese Ämter stellen die SP (bisher zwei Sitze), die FDP (drei) und die SVP (drei). Ebenfalls zur Wahl stehen Hans Jakob Walther (parteilos), Fredel Abplanalp (SVP) und Andreas Winterberger (FDP). Sie wollen neuer Gemeindepräsident von Meiringen werden. In Grindelwald findet die erste Urnenabstimmung nach der neuen Gemeindeordnung (2007) statt. Dabei geht es um einen Bürgschaftskredit für die Erweiterung des Alters- und Pflegeheims von 6,8 Millionen Franken – und um einen Kredit zur Erweiterung und Sanierung der Schulanlage Graben (5,175 Millionen). In Brienz wird über den Ausbau der Wanderwege und Rastplätze ausserhalb der Quai-Anlage abgestimmt (3,5 Mio.). Die Gemeinde zahlt daran 960000 Franken. In den beiden Vorlagen, über die Interlaken befindet, dreht sich alles ums Geld. Das vorgelegte Budget rechnet bei unveränderter Steueranlage mit einem Defizit von 1,17 Millionen Franken, das dank einem Gewinn der industriellen Betriebe noch auf 985205 Franken gesenkt werden kann. Und die vom Parlament ebenfalls einstimmig befürwortete Änderung des Kurtaxenreglementes würde eine Erhöhung der Beiträge pro Logiernacht ermöglichen. Bei den Gemeindewahlen in Beatenberg treten für die sechs Sitze neun Kandidatinnen und Kandidaten an. Das Präsidium wurde bereits in stiller Wahl mit dem einzigen Kandidaten, Christian Grossniklaus (SVP) besetzt. Am Wochenende wird in Adelboden über einen Bruttokredit von 3,2 Millionen Franken für den Steinschlagschutz des Dorfkerns abgestimmt. In Frutigen wird an der Urne über die Ortsplanungsrevision befunden: Im Mittelpunkt steht die Einzonung von Gewerbelandreserven. In Spiez wird über die Überbauungsordnung Rössli in Spiezwiler mit Zonenplanänderung abgestimmt. Vorgesehen ist eine neue Nutzung als Wohngebiet. In Thun stehen Gemeinderats-, Stadtrats- und Stapiwahlen an. Für die Nachfolge von Hansueli von Allmen steigen Konrad Hädener (CVP), Ursula Haller (BDP), Hans Kipfer (EVP), David Külling (EDU), Raphael Lanz (SVP) und Peter Siegenthaler (SP) ins Rennen. In Steffisburg finden Gemeinderats- (7 Sitze) und Parlamentswahlen (34 Sitze) statt. Das Gemeindepräsidium von Jürg Marti (SVP) wird nicht angefochten.aka/sum/hau/hsf/sp/flg >

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