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sog in der Aare

Eigenverantwortung Die Suche nach einer ertrunkenen Person durch die Seepolizei Thunersee – wie dies am letzten Donnerstag und Freitag der Fall war – kann für Badende überraschende Situationen hervorrufen. Bei einem Vorfall wie diesem, wo die Person im Bereich des Aarebades Schwäbis gesucht wird, werden vor dem Tauchen die Ufer abgesucht und der Rechen bei der Energie Thun AG im Schwäbis kontrolliert. Dazu muss dieser angehoben werden, worauf sich der Sog in der Aare erhöht. Badende im Aarebad werden darüber informiert und sofort gebeten, aus dem Wasser zu steigen. Wer jedoch anderswo im Wasser schwimmt, hört diese Meldung womöglich nicht. «Wie im Ortspolizeireglement der Stadt festgehalten, ist das Baden in den öffentlichen Gewässern gestattet», erklärt Gemeinderat Peter Siegenthaler (SP) auf Anfrage. Ausnahmen seien örtliche oder zeitlich begrenzte Badeverbote. «Das Baden ist demnach gestattet, jedoch tragen die Badenden das Risiko selber und steigen in Eigenverantwortung ins kühle Nass.» Dazu gehörten auch Umstände wie diejenige eines verstärkten Sogs, gesundheitliche Probleme oder Gegenstände, die im Wasser schwimmen. Wer bei einem Unfall im rechtlichen Sinne tatsächlich verantwortlich wäre, konnte auf der Pressestelle der Kantonspolizei nicht in Erfahrung gebracht werden. Denn dies würde in jedem konkreten Fall und individuell durch die Justiz geklärt werden.sft>

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