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Spatenstich für Kraftwerk

Die Jungfraubahnen erhöhen die Leistung ihres Wasserkraftwerks im Lütschental von 36 auf 55 Gigawattstunden. Das Bauprojekt verursacht Kosten von rund zwölf Millionen Franken. Gestern war Spatenstich für den Umbau.

Die fünf bestehenden Turbinen werden durch zwei neue ersetzt. Jährlich wollen die Jungfraubahnen 18 Millionen Kilowattstunden mehr liefern. Die zusätzliche Stromproduktion entspricht dem Verbrauch von 4500 Haushalten. Ein thermisches Kraftwerk müsste fünf Millionen Liter Öl verbrennen, um diese Energiemenge zu erzeugen. Damit sie die Stromproduktion erhöhen können, brauchen die Jungfraubahnen mehr Wasser. Natur nicht beeinträchtigen Dieses kann der Schwarzen Lütschine während des Sommerhalbjahres entnommen werden, ohne die Restwassermenge zu verändern. Die Natur und Umwelt werden durch das Projekt nicht beeinträchtigt, denn die zusätzliche Energie wird zu 100 Prozent dank sauberer Wasserkraft gewonnen. Bau vor 100 Jahren Das Kraftwerk Lütschental wurde 1908 gebaut, um Strom für die Jungfraubahn zu produzieren. Heute verfügt es über ein eigenes Mittelspannungsnetz und versorgt neben den Bahnbetrieben der Jungfraubahnen auch Burglauenen, Lütschental und Gündlischwand. Bis im Herbst 2011 will das Bahnunternehmen die Leistung um die Hälfte steigern, nämlich von 36 Gigawattstunden (GWh) auf 55 GWh. Das Projekt kostet rund zwölf Millionen Franken. pd >

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