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Spatenstich für Notfall

Spital ThunAb sofort erfüllt Baulärm den Platz, wo bis vor kurzem die Patienten in die Notfallstation eingeliefert wurden. Im November 2012 soll die neue und grössere Notaufnahme fertig sein.

Der neue interdisziplinäre Notfall kostet voraussichtlich 25 Millionen Franken und wird eine Fläche von 4217 Quadratmetern aufweisen. «Es ist ein grosser Brocken für uns», erklärte CEO Bruno Guggisberg am gestrigen Spatenstich. Gebaut wird, weil die bisherige Notfallaufnahme der ständig steigenden Nachfrage nicht mehr gewachsen ist. «Mit dem Neubau sollen die Prozesse optimiert werden, die der eintretende Patient durchlaufen muss. Es gibt nur noch eine Eintrittspforte, medizinischer und chirurgischer Notfall werden wieder zusammengelegt», so Guggisberg. In den neuen Notfall werden ein Computertomograf und ein Röntgengerät integriert. Geprüft wurde auch, ob der Hausarztnotfall in die neuen Räume verlegt werden solle. Darauf wird nun jedoch verzichtet, was laut Guggisberg kein Nachteil sei. Komplexe Baustelle «Wir bauen, aber der Betrieb des Spitals darf dadurch nicht beeinträchtigt werden», erklärte Stefan Ihlenfeld, Projektverantwortlicher, die Situation, in der sich die Baufirma Itten und Brechbühl AG befindet. Der Spatenstich bedeutet für ihn den definitiven Baustart, doch wurden schon vorher gewisse bestehende Bauteile abgerissen und die Baustelle vom Spital abgetrennt. Nötige Anpassungen Ulrich Stoller, Chefarzt Medizin, erzählte von andern Schwierigkeiten, die ein Bau bei laufendem Betrieb mit sich bringt. Während der Bauphase belegt der Notfall auch Patientenzimmer der chirurgischen Abteilung. Da die Chirurgie erfahrungsgemäss im Winter sehr gut ausgelastet ist, muss noch eine Lösung gefunden werden, damit diese Betten dann nicht fehlen. Sobald die neue Notfallstation den Betrieb aufnimmt, wird Peter Rupp die Leitung dieser Abteilung übernehmen. Ulrich Stoller, Chefarzt Medizin, und Rolf Hess, Chefarzt Orthopädie, Traumatologie und Sportmedizin, werden ihre Aufgaben behalten, sie geben einzig die Leitung des Notfalls ab. Margrit Kunz>

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