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Spitex wirbt Kunden

Spitex Aarebrügg22 Mitglieder genehmigten in Walliswil-Bipp die Rechnung und eine Statutenrevision, bedingt durch einen neuen Leistungsvertrag mit dem Kanton.

Reto Antener, der neue Geschäftsführer der Spitex Aarebrügg, legte in seinem Referat dar, wie die Zukunft auf dem umkämpften Spitex-Markt aussehen könnte. Der Verein habe bis jetzt «lastenorientiert gearbeitet, werde neu aber leistungsorientiert dem Wettbewerb und den Mitkonkurrenten ausgesetzt sein». Künftig sei das Kundenbedürfnis zentral. Der Kunde könne aus verschiedenen Anbietern auswählen. Fusionen seien möglich. Antener stellte die kantonale Richtgrösse von 30000 bis 50000 Einwohnern in Randregionen infrage. Er denke, dass gerade im Oberaargau ebenso gut Zusammenarbeitsmöglichkeiten mit Spitex-Organisationen der Nachbarkantone infrage kämen. Wer in Zukunft überleben wolle, müsse Gewinn erwirtschaften. Eine Spitex-Organisation solle auch Auslagerungen erwägen, etwa die EDV oder das Personalwesen. In Zukunft mache eine Spitex nicht mehr alles selber, sondern gehe Partnerschaften ein (Mahlzeitendienst, Kinderspitex, Fahrdienst, Hauswartsdienste). Gewinn dank Reorganisation Vereinspräsident Bruno Meyer erklärte, dass statt mit den 6 Mitgliedergemeinden neu mit dem Kanton ein Leistungsvertrag ausgehandelt worden sei. Wegen geringerer Nachfrage fielen die Personalkosten mit 965000 um fast 300000 Franken geringer aus als budgetiert. Bei Ausgaben von 1,16 Millionen resultierte ein Gewinn von 18000 Franken. Künftig rechnet der Verein mit dem Kanton Bern ab, und Wangen mit dem Stützpunkt wird Sitzgemeinde anstelle von Wiedlisbach. knr>

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