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Sportfonds: Weniger Geld für das Thuner Stadion?

Der Kanton hat die Beiträge aus dem Sportfonds gekürzt. Betroffen sei auch das Thuner Stadion. Die Investoren sehen es anders.

Die Reserven im kantonalen Sportfonds sind in den letzten Jahren dramatisch geschrumpft. Jetzt hat der Kanton reagiert und die Beiträge gekürzt. So gilt etwa neu eine Obergrenze von 2 Millionen Franken. Bisher war kein Maximum festgeschrieben. Die tieferen Beiträge gelten nur für Gesuche, die nach dem 1.November 2009 eingereicht wurden. Deshalb gingen die Thuner Stadioninvestoren davon aus, dass für sie noch die alte Regelung zur Anwendung kommt. Doch gestern sagte Dominique Clémençon, Leiter des Sportfonds: «Obwohl seit längerer Zeit Kontakte bestehen, ist das Gesuch Fussballstadion Thun bis heute noch nicht vollständig eingereicht. Deshalb muss es nach der neuen Beitragspraxis behandelt werden.» Beim Stadionbauer HRS reagierte man überrascht: «Wir haben das Basisprojekt nach alter Regelung eingegeben», sagte Mediensprecherin Sandra Wetzel. Dass das Projekt danach noch Anpassungen erfahre, sei normal – man sei deshalb davon ausgegangen, dass die alte Regelung gelte. «Wir müssen nun schauen, wie es weitergeht», führte Wetzel aus. Zur Höhe der Beiträge, die sich HRS vom Fonds erhofft, machte sie keine Angaben. Klar ist derweil, dass die tieferen Beiträge die Thuner Eisbahnzukunft stark betreffen werden – egal, ob dereinst das Grabengut saniert oder eine neue Halle erstellt wird. mik Seite 21>

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