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Stern für beste Unterkunft vergeben

An der Versammlung von Thunersee Tourismus TST in Thun wurde der erste Thunersee-Stern vergeben. Für das Jahr 2009 verzeichnet TST einen Rückgang in den Übernachtungen. Infos gab es auch zur Thunersee Promotion AG.

Gewichtige Preise für wichtige Preisträger gab es gestern in Thun anlässlich der Delegiertenversammlung von Thunersee Tourismus (TST) in Thun. Von einer mehrköpfigen Jury wurde der erste Thunersee-Stern vergeben. Die Gewinner des Wettbewerbs erhielten einen Stern aus Glas, der mehrere Kilos wog. (Details siehe links). Weniger Übernachtungen Für das Jahr 2009 verzeichnet TST einen Rückgang der Logiernächte. Im Vergleich zu 2008 werden total 1,9 Prozent weniger Übernachtungen gezählt. Dies entspricht 8719 Nächten. Das grösste Minus verzeichnet Thun mit 7167 weniger Übernachtungen, der zweitgrösste Rückgang ist in Krattigen auszumachen. Peter Dütschler, Präsident von Thunersee Tourismus, führt dies auf die Schliessung des Hotel Bellevue-Bären im letzten September zurück. «Trotz Wirtschaftskrise ist es insgesamt aber gut gelaufen. Dies zeigt, dass der Tourismus auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ein sicherer Wert ist», sagte Präsident Dütschler. Defizit wettgemacht Den zahlreich erschienenen Mitgliedern von Thunersee Tourismus konnten im Hotel und Restaurant Rathaus Thun gute Zahlen präsentiert werden. Der Ertrag beläuft sich auf 1,642 Millionen Franken, der Aufwand beträgt 1,672 Millionen Franken. Wurde 2008 ein Verlust von 14331 Franken verzeichnet, konnte der Kassier Valentin Toneatti der Versammlung für 2009 einen Reingewinn von 50127 Franken präsentieren. Präsident Peter Dütschler gab an der Versammlung zudem Auskunft über die ersten Erfahrungen der Marketingkooperation Berner Oberland, die am 1. Januar 2010 lanciert wurde (wir berichteten). Zur Kooperation gehören die vier Partner Adelboden-Frutigen, das Kandertal, Lenk-Simmental und Thunersee Tourismus. «Wir wollen die starke Marke Berner Oberland reaktivieren. Die Zusammenarbeit macht Spass, ist nicht immer einfach, aber die Wirkung ist bereits spürbar», sagte Dütschler. Thunersee: Wie weiter? Ebenfalls zur Sprache kam die geplante AG, welche die Thunersee-Region als Tourismus-, Wirtschafts- und Wohnstandort künftig vermarkten soll (wir berichteten). Sie trägt den Arbeitstitel Thunersee Promotion AG. Die Idee könnte noch heuer umgesetzt werden. Zur Zeit laufen Gespräche mit den nötigen Partnern, wie Präsident Dütschler sagte. Ziel ist es, die Region einheitlicher zu vermarkten und als Organisation effizienter zu handeln. Sarah McGrath-Fogal >

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