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Stettler zieht Verkauf vor

Der Besitzer des Hotels Du Lac in Därligen ist mit seiner Beschwerde vor Verwaltungsgericht unterlegen. Jetzt will er verkaufen.

Der alte Trakt des Hotels Du Lac in Därligen am Thunersee muss als Hotel weitergeführt werden. Hotelbesitzer Wilhelm Stettler ist auch vor Verwaltungsgericht mit dem Versuch gescheitert, den entsprechenden Gemeindeversammlungsbeschluss von Juni 2009 zu kippen. Statthalter gestützt Das Verwaltungsgericht stützte damit einen Entscheid des Regierungsstatthalters von Interlaken, Walter Dietrich, der eine Beschwerde des Hotelbesitzers schon im vergangenen Oktober abgelehnt hatte. Das Verwaltungsgericht befand im Wesentlichen, der Statthalter habe richtigerweise festgestellt, dass die Präsenz von zwei nicht stimmberechtigten Personen an der Gemeindeversammlung für die entscheidenden Abstimmungsresultate irrelevant gewesen sei. Vor einem Jahr beschlossen die Därliger Stimmberechtigten, dass der Du-Lac-Komplex mit seinem 32-Zimmer-Hotel und 45 Wohnungen zu Wohnzwecken benutzt werden kann. Auf Antrag eines Bürgers nahmen sie aber den alten Hoteltrakt davon aus (wir berichteten). Dieser Entscheid missfiel Stettler. Er möchte auch einen Teil der Hotelzimmer in Wohnungen umbauen, wie er im vergangenen Oktober auf Anfrage sagte. Stettler: «Störend» Der Hotelier in Därligen will den Entscheid nicht ans Bundesgericht weiterziehen. «Das ist auch eine finanzielle Frage, deshalb verzichte ich auf einen Gang nach Lausanne», sagte Stettler gestern. Für ihn stehe ohnehin ein Verkauf des Du Lac im Vordergrund. Entsprechende Verhandlungen seien «schon weit fortgeschritten». Zum Urteil des Verwaltungsgerichts sagte Stettler: «Ich finde es störend, dass auf mein Haupt-Kritikpunkt gar nicht eingegangen wurde.» Er hatte in seiner Beschwerde unter anderem angefügt, dass die Abstimmung nicht rechtens gewesen sei. Dies darum, weil ein Mitglied des Rates mitgeholfen habe, die Stimmzettel einzusammeln und die Stimmzettel nicht abgezählt sowie das Resultat durch den Gemeinderat manipuliert gewesen seien. Das Gericht trat auf diese Beschwerde nicht ein, weil der Beschwerdeführer die Rügen nicht rechtzeitig deponiert hatte. Auch im Protokoll zur Gemeindeversammlung sei kein Hinweis auf die Rüge vermerkt und der Hotelier habe gegen das Protokoll auch keine Einwände erhoben. hau >

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