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Still und sehr schnell gewählt

InnertkirchenDie Wahl von neuen Gemeinderäten und des Vizepräsidenten sowie das Budget prägten die Gemeindeversammlung Innertkirchen.

Weil die Erneuerung der Innertkirchler Exekutive diesmal im sogenannten stillen Verfahren vorgenommen werden konnte, ging das Traktandum Wahlen der Gemeindeversammlung vom Donnerstagabend in einer knappen Viertelstunde über die Bühne. Auf die Frage von Gemeinde- und Gemeinderatspräsident Walter Brog hin erklärten Franziska Senn-Zobrist, Hans Ulrich Moser und Stephan Wyss laut und vernehmlich Annahme der Wahl, wofür ihnen die Versammlung mit Applaus dankte. Die drei neuen Gemeinderäte ersetzen Arlette Gräppi, die drei Jahre dem Ressort Bildung vorstand, Hedy Rindlisbacher nach fünf Jahren im Ressort Feuerwehr und Soziales sowie Andreas Kehrli, der insgesamt elf Amtsjahre hinter sich hat, die letzten sieben im Ressort Strassen, Forst- und Landwirtschaft. Neuer Vizepräsident Zwei Wahlen hatten die anwesenden Stimmberechtigten dennoch zu vollziehen. So erkoren sie Gemeinderat Ernst Baumberger (Ressorts Finanzen, Controlling, Volkswirtschaft, Ortsplanung) zum Vizepräsidenten von Gemeinde und Gemeinderat. Er ersetzt in diesem Amt den ausscheidenden Andreas Kehrli. Und mit Stillschweigen bestätigte die Versammlung schliesslich den Revisions- und Organisationsdienst (ROD), Treuhandgesellschaft des Schweizerischen Gemeindeverbandes, in seiner Funktion als Rechnungsprüfungsorgan. «Recht hohe Investitionen» Nach den Erläuterungen von Finanzverwalter Martin Debrunner schlug das Gemeindebudget 2011 keine hohe Wellen. Bei einem Gesamtertrag von 4,179 Millionen Franken rechnet der Voranschlag mit einem Aufwandüberschuss von 139000 Franken. Dies bei unveränderten Steuersätzen von 1,6 beziehungsweise 1,5 Promille bei der Liegenschaftssteuer und einer Hundetaxe von 50 Franken je Tier. Rund 981000 Franken will die Gemeinde nächstes Jahr in Sachwerte anlegen. «Recht hohe Investitionen», sagte Debrunner dazu. Understockstrasse sanieren Für das Sanieren eines Abschnitts der Understockstrasse bewilligte die Versammlung diskussionslos einen Kredit von 125000 Franken. Über diese Strasse sagte Gemeinderat Kehrli: «Es isch die Gringschte womer hei.» Das allerletzte Geschäft, das Kehrli zu vertreten hatte, hiess der Souverän stillschweigend gut: Das «Reglement für die Spezialfinanzierung – Ausrichtung von Beiträgen an Privatstrassen» schafft Klarheit in der Frage, in welchem Rahmen die Gemeinde privaten Strasseneigentümern Beiträge für Sanierungsarbeiten ausrichten kann. Zwischen 15000 und 35000 Franken sollen dafür jährlich beiseite gelegt werden können, auf höchstens 150000 Franken soll dieses Konto geäufnet werden. Der im Juli beschlossene Verkauf der Schulliegenschaft Wyler an die Familie Abplanalp-Neiger machte das Überführen dieses Grundstücks in die Zone mit Überbauungsordnung nötig. Sie wurde von der Versammlung ohne Diskussion gutgeheissen, ebenso das Reglement für die Spezialfinanzierung Werterhalt von Liegenschaften des kommunalen Finanzvermögens. Nach ihrer Verabschiedung durch Präsident Brog am Schluss der Versammlung ergriffen alle drei Demissionäre das Wort. So sagte beispielsweise Hedy Rindlisbacher zu den drei Künftigen, sie dürften sich auf die nicht immer einfache Arbeit im Gemeinderat freuen, denn es herrsche in diesem Gremium ein gutes, sehr kollegiales Klima. André Hug>

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