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Störsender zu teuer

StrafvollzugDer Kanton Bern verzichtet auf Störsender, die Gefangene am Dealen per Handy hindern.

Als «Kuschelknast» machte die Strafanstalt Witzwil vor einem Jahr schweizweit Schlagzeilen. «Wegschauen bei Drogen, Handy und Internet», titelte der «SonntagsBlick». Nun gibt ein aktueller Fall vor dem Kreisgericht dem Negativimage der Berner Anstalt neue Nahrung: Ein Drogendealer verkaufte aus seiner Zelle heraus rund acht Kilogramm Kokain. Die zahlreichen Geschäfte organisierte er über ein – im Vollzug verbotenes – Handy. In der aargauischen Anstalt Lenzburg wäre das nicht möglich gewesen. Dort setzen die Behörden Störsender ein. Im Kanton Bern aber haben Behörden und Politiker entschieden, auf diese Technik zu verzichten. Zu teuer, heisst es. Gleichzeitig lässt der Kanton aber um die Anstalt Witzwil einen aufwendigen Sicherheitszaun bauen. pasSeite 17>

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