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Stoppani kauft ein

Bern-BümplizHandel unter zwei Berner Produktionsbetrieben: Adval Tech verkauft die Produktion von Kaffeemaschinengehäusen an Stoppani. Die 63 Angestellten behalten ihren Job.

Für die Mitarbeiter des Industriebetriebs Adval Tech in Bern-Bümpliz ist es ein Glücksfall: Weil Adval Tech/Styner+Bienz die Blechverarbeitungssparte an den Neuenegger Maschinenbauer Stoppani verkauft, sind ihre Arbeitsplätze nachhaltig gesichert. Die Perspektiven der 63 Mitarbeiter wären schlechter gewesen, wenn Adval Tech keinen Käufer gefunden hätte. Denn die Produktion von Blechgehäusen für Kaffeemaschinen der Marken Thermoplan oder Franke will seit einiger Zeit nicht mehr so recht ins Konzept der Adval-Tech-Gruppe passen. «Dieser Bereich wurde bei uns immer mehr zum Fremdkörper», räumt Geschäftsführer Jean-Claude Philipona ein. Styner+Bienz mit Hauptsitz in Niederwangen sei mittlerweile fast zu hundert Prozent ein Zulieferer der Automobilindustrie und wolle vorab grosse Stückzahlen produzieren sowie global handeln. Das Geschäft mit Kaffeemaschinengehäusen oder Abdeckungen von Billettautomaten ist dagegen vorab ein lokales Geschäft mit deutlich kleineren Serien. Über den Verkaufspreis ist nichts bekannt. Umzug nach Neuenegg? Stoppani-Chef Guido Pinna bezeichnet den Kauf ebenfalls als «Glücksfall». Bisher habe Stoppani viele Blechteile bei Lieferanten einkaufen müssen, nun könne man einen Teil davon selber produzieren. Pinna will auch das Kaffeemaschinengeschäft ausbauen. Das Ziel sei es, von den Grosskunden Thermoplan und Franke noch mehr Aufträge zu erhalten. Der Luzerner Kaffeemaschinenbauer Thermoplan ist Hauptlieferant der Kaffeekette Starbucks. «Wir wollen ein Vorzeigebetrieb in der Blechbearbeitung sein», so Pinna. Auch eine Aufstockung des Personalbestands ist für ihn ein Thema. Noch nicht geklärt ist die Frage, wo die aktuell 63 Angestellten der Blechbearbeitung künftig arbeiten werden. Laut Pinna ist noch offen, ob der Bereich im Ascom-Industriepark in Bümpliz eingemietet bleibt. Eine andere Möglichkeit wäre es, die Blechbearbeitung nach Neuenegg in den Hauptsitz von Stoppani zu verlegen. Das klappt allerdings nur, wenn dort ein Neubau entsteht. Das sei noch nicht entschieden, sagt Pinna. Stoppani verfügt in Neuenegg noch über 17000 Quadratmeter Bauland.phm>

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