«Strubeli» bleibt in Geschwisterhand

Adelboden

Sister Act im Restaurant Wildstrubel und in der Pension Strubeli: Die beiden Schwestern Stefanie und Maria Luginbühl machen daraus eine Lodge mit Bistro und eröffnen diese am 29. Juni.

Gestern und Heute (v.l): Therese Aelig und Christine Luginbühl (beide oben) übergeben die Geschäftsleitung an Marie und Stefanie Luginbühl.

Gestern und Heute (v.l): Therese Aelig und Christine Luginbühl (beide oben) übergeben die Geschäftsleitung an Marie und Stefanie Luginbühl.

(Bild: Corina Kobi)

Für nicht Eingeweihte kam der Entschluss der beiden Schwestern Therese Aellig und Christine Luginbühl eher überraschend: Sie geben das nahe der Weltcuppiste liegende Restaurant Wildstrubel wie auch die Pension Strubeli per Ende März auf. Stefanie und Maria Luginbühl, die Töchter von Christine, haben ein neues Konzept erarbeitet und treten in die Fussstapfen ihrer Mutter und ihrer Tante. Nicht ganz fort vom Geschehen, wird Christine Luginbühl die Nachfolgerinnen weiterhin unterstützen, und auch Therese Aellig wird Teil vom neuen Konzept.

Fest in Familienhand

Das Haus wurde im Jahre 1963 durch Therese und Hans Aellig-Hari erbaut. Therese war die Tochter eines Bergbauern und Hotelierssohnes (Hari im Schlegeli), und auch Hans stammte aus einer Bergbauernfamilie. 1993 entstand die Wildstrubel AG. Die Kinder Therese Aellig und Christine Luginbühl gründeten und übernahmen das Restaurant-Unternehmen und eine 4-Zimmer-Pension an der Kreuzgasse im Boden. Beide wollen nun altershalber kürzertreten und geben den Betrieb an die dritte Generation, die Schwestern Stefanie und Maria Luginbühl weiter, welche ab dem 29. Juni eine Lodge daraus machen werden.

Magnet mit Lodge und Bistro

Die neue Bezeichnung heisst nun Wildstrubel Lodge. Wie es Stefanie und Maria Luginbühl geplant haben, wird das Restaurant umstrukturiert. «Besonderen Fokus wird auf Übernachtungen gelegt. Die wunderschöne Terrasse und die Gastwirtschaft werden neu zum Lodge-Bistro. Das Angebot im Bistro soll klein, aber «hiesig» sein. Die beiden Schwestern wollen eng mit dem lokalen Gewerbe zusammenarbeiten. Im Winter wird die bekannte Iglu-Bar von Stefanie und Maria Luginbühl gerockt.

Heimatgefühle statt Verkauf

Therese Aellig und Christine Luginbühl geben das Zepter gerne weiter, da sie wissen, dass es in gute Hände kommt. «Wir haben eine schöne Zeit gehabt und dabei viel erlebt. Unsere Eltern hätten wegen der Nachfolgeregelung sehr viel Freude gehabt, es ist doch besser, als zu verkaufen.»

Und was noch ein guter Grund zur Weiterführung im Familienbesitz ist, erklärt Therese Aellig. «Es ist unser Elternhaus, und wir leben und arbeiten in einer gewohnten Umgebung. Die schönen Erinnerungen sind geblieben und überwiegen.» Bis zur Neueröffnung bleibt das «Strubeli» nun für drei Monate geschlossen.

www.wlodge.ch

Berner Oberländer

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt