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«Stucki-Technik» im Doktorhaus

oberdiessbachAcht Künstler stellen unter der

Mit einer Gemeinschaftsausstellung den Mal-Treff Teuffenthal vorstellen: Am Sonntagnachmittag fand die Vernissage in der Oberdiessbacher Galerie Doktorhaus statt. Den Mal-Treff Teuffenthal – initiiert von Martin C.Stucki – gibt es seit ungefähr zwei Jahren, doch es ist noch nie eine gemeinsame Ausstellung zustande gekommen. Für die meisten der Künstler ist dies das erste Mal überhaupt, dass sie ihre Werke ausstellen. Obwohl die Bilder von der Technik her ähnlich sind, gibt es doch eine grosse Vielfalt; einige Künstler haben bereits ihre eigenen Techniken entwickelt. Mal-Treff als Forum Marianne Hubacher, eine der Künstlerinnen, sagt: «Wir alle haben einmal einen Kurs bei Martin Stucki besucht. So ist der Mal-Treff entstanden.» Bei solchen Treffs würden sie malen und über die Bilder diskutieren. Die Treffs finden alle zwei Wochen bei Martin Stucki in seinem Atelier in Teuffenthal statt. Die Stimmung sei immer gemütlich und ein bisschen rustikal. «Ich biete immer wieder Kunstkurse im Schloss Hünigen in Konolfingen an. Dort bringe ich den Kursteilnehmern meine Technik bei. Aber es hat trotzdem jeder seinen eigenen Stil», sagt Stucki über seine ehemaligen Schüler. Bei der «Stucki-Technik» handelt sich um eine Art Recycling von Kartoffelsäcken, Alufolie, Sagex, Verputz und Asphalt. Die meisten der ausstellenden Künstler haben kein klares Konzept, wenn sie ihre Bilder machen. Andreas Reber hingegen hat sich für diese Ausstellung für das Thema Horizonte entschieden. Die Realität ist auch in den abstrakten Bildern von Lisa Beyeler vertreten. Sie sucht in ihren Bildern Bekanntes und gibt ihnen so auch Namen wie «Eisbär» oder «Die Afrikanerin». Und etwas haben die Künstler gemeinsam: Sie sind von ihrer Arbeit begeistert und geniessen diesen Ausgleich zum Alltag.Irina Eftimie>

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