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Studie: Solothurner Tourismus hat Potenzial

Im Kanton Solothurn verfügt die Tourismusbranche über eine gute Ausgangslage. Wegen der Vielzahl kleiner und schwach entwickelter Angebote besteht jedoch die Gefahr der Verzettelung. Dies zeigt eine Studie auf.

Postkartenidylle: Römerbrücke in der Stadt Solothurn.
Postkartenidylle: Römerbrücke in der Stadt Solothurn.
Isabel Mäder

Grund für das Potenzial sei die Lage des Kantons im Kreuz der wichtigen Verkehrswege und die Angebotsvielfalt, heisst es in der am Mittwoch in Solothurn vorgestellten Studie. Auftraggeber waren der Kanton Solothurn Tourismus und regionale Organisationen. Die Angebote müssten vernetzt werden, damit die Gäste länger in der Region verweilten und mehr Wertschöpfung generierten. Im Kanton Solothurn solle das «Tourismusbewusstein» gestärkt werden, und das «fehlende Image des Kantons» müsse verändert werden.

Gemäss Studie schafft der Tourismus im Kanton direkt 2100 und indirekt 800 Arbeitsplätze. Damit sei dessen volkswirtschaftliche Bedeutung doppelt so gross wie diejenige der Versicherungsbranche, der Bankenbranche und der Energie-/Wasserversorgung.

Viele Tagesgäste

Die Hotellerie habe sich in den letzten zehn Jahren positiv entwickelt. Die Logiernächte seien im Vergleich zur Schweiz überdurchschnittlich stark gestiegen. Mit einer Auslastung von 44 Prozent der 3000 Hotelbetten liegt der Kanton Solothurn indes unter dem Schweizer Mittelwert von 47 Prozent. Hoch ist im Solothurnischen der Anteil der Tagesgäste. Dies ist gemäss Studie typisch für einen Kanton, der zentral liegt und als Naherholungsgebiet für Ballungszentren dient.

SDA

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