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Tausende feierten mit

Trotz Schnee und eisiger Temperaturen: Tausende Besucherinnen und Besucher säumten die Strassen und Gassen der Thuner Innenstadt. Für Obergring Jürg Burkhart war dies die letzte Thuner Fasnacht. Fünf Jahre seien genug.

Auch wenn die eisigen Temperaturen und Schneefall nicht ganz so viele Menschen ins Freie gelockt haben wie sonst – jene, die vom Fasnachtsfieber gepackt sind, lassen sich weder von Wind noch Wetter abhalten. Fast 1400 Teilnehmer sorgten für närrische Stimmung in der Innenstadt. Für heisse Rhythmen und farbenfrohe Fantasiekostüme sorgten nicht weniger als 24 Guggenmusiken – 11 Thuner, 13 auswärtige Formationen. Für Obergring Jürg Burkhart war dies ein schöner Abschluss seiner letzten Fasnacht: Er tritt im Frühling von seinem Amt zurück. Er habe eigentlich noch nie eine so tolle Fasnacht erlebt wie dieses Jahr. Vielleicht lag die leise Melancholie, die in seinen Worten mitschwang, auch darin begründet, dass er gestern – für viele überraschend – auf die kommende Hauptversammlung der Thuner Fasnachtsfreunde seinen Rücktritt bekannt gab. «Ich tue das für die Zukunft der Fasnacht Thun. Nach fünf Jahren als Präsident des Fasnachtskomitees ist es an der Zeit, abzutreten», erklärte er. Mehr als nur zufrieden zeigte sich Burkhart mit den vier Thuner Fasnachtstagen 2010. «In puncto Sicherheit hat alles hervorragend geklappt. Die Besucherinnen und Besucher der Fasnacht waren extrem diszipliniert», resümierte er. So sei es auch zu keinen Zwischenfällen gekommen. Erstmals sind alle Plaketten – die Haupteinnahmequelle des Fasnachtskomitees – verkauft worden. Erstaunlich problemlos sei mit dem Rauchverbot in Zelten umgegangen worden. Anders sah es beim Jugendschutz in Sachen Alkoholverbot aus: «Leider hat es zwei Betriebe erwischt – ein Guggenzelt und ein Standbetreiber waren betroffen», sagt Burkhart. heh >

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