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Teilerfolg für Gegner

hilterfingenDer Kanton hat dem umstrittenen Bauvorhaben einer Mobilfunkantenne im Hüneggquartier eine Absage erteilt. Das freut zwar Gemeinderat und Einsprecher; doch Sunrise prüft den Weiterzug ans Verwaltungsgericht.

Die Gemeinde Hilterfingen und der Quartierverein Hünegg-Brunnmätteli können einen Teilerfolg feiern: Die kantonale Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion hat ihren Einsprachen stattgegeben. Damit wird dem Bauvorhaben einer Mobilfunkantenne an der Alten Thunstrasse 8 in Hilterfingen eine Absage erteilt. Bei Daniel Huser, Präsident des Quartiervereins, löst dieser Entscheid «grosse Freude» aus. Gemeinde ist erleichtert Auch die Gemeindeoberen sind erleichtert: Der Gemeinderat nimmt erfreut zur Kenntnis, dass der Gesamtentscheid des Regierungsstatthalteramtes Thun betreffend Neubau einer Mobilfunkantenne auf der Parzelle Nr.1201, alte Thunstrasse 8, Hilterfingen, aufgehoben wurde. Dem Baugesuch von Sunrise und Swisscom wurde ein Bauabschlag erteilt. So vertrete die kantonale Kommission zur Pflege der Orts- und Landschaftsbilder (OLK) die Meinung, «dass die geplante Antennenanlage in diesen Dimensionen in der vorgefundenen Situation für das Orts- und Landschaftsbild sehr störend wirkt. Die Antenne verstösst somit gegen die anwendbaren Ästhetikbestimmungen», steht in der gestrigen Mitteilung. Seinerzeit 152 Einsprachen Die Opposition gegen die Mobilfunkantenne war massiv: 152 Einsprachen und eine Rechtsverwahrung gingen beim Regierungsstatthalteramt ein. Doch weil weder in Sachen Grenzwerte der Strahlung noch vonseiten der Denkmalpflege bezüglich Ortsbild Vorbehalte bestanden, erteilte Regierungsstatthalter Marc Fritschi Ende Mai letzten Jahres die Baubewilligung. Nun haben die Gegner «einen Teilerfolg» verbucht, wie Daniel Huser als Präsident des federführenden Quartiervereins feststellt. Ihr Hauptkritikpunkt – die Verschandelung des Ensembles Schloss und Park Hünegg – fand beim Kanton Gehör. Dennoch ist Huser auf der Hut: «Sollte Sunrise auf ihrem Vorhaben beharren und den Bauabschlag anfechten, geht der Fall ans Verwaltungsgericht.» Und das kann teuer werden. Sunrise gibt sich bedeckt Bei der Telefongesellschaft Sunrise gibt man sich derzeit noch bedeckt. Auf Anfrage teilt der zuständige Mediensprecher Roger Schaller mit: «Der Entscheid ist nicht rechtskräftig. Sunrise prüft den Entscheid und eine mögliche Beschwerde ans Verwaltungsgericht.»heh>

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