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100 Tonnen Brocken kommt auf Wanderweg zum Stehen

Ein riesiger Stein von 60 Kubikmetern donnerte am späten Dienstagabend südlich von Stechelberg im hinteren Lauterbrunnental mitten auf einen Wanderweg hinunter. Personen und Häuser kamen keine zu Schaden.

Kaum zu glauben: Der in der Stechelberger Rütti wohnhafte Heinz Brunner hörte am Dienstagabend um 20.55 Uhr nur ein leichtes Rumpeln, als ein über hundert Tonnen schwerer Felsbrocken nur knappe hundert Meter neben seinem Haus mitten auf dem Wanderweg einschlug. «Es föhnte recht stark, und so hudlet und tätscht es halt immer wieder irgendwo. So haben wir nichts bemerkt», erinnert sich der gebürtige Stechelberger an den späten Dienstagabend. Nachbar Hugo von Allmen hingegen vernahm das merkwürdige Krachen deutlich: «Wir konnten gut hören und riechen, dass da etwas Gröberes runtergekommen ist. Aber in der Finsternis konnten wir nichts erkennen.»

Wenn das Eis schmilzt

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