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2013 landen Schützen rund 1,3 Millionen Treffer

«In genau zwei Jahren beginnt das Oberländische Schützenfest, das Organisationskomitee ist beisammen, und wir machen uns an die Arbeit.» Mit diesen Worten startete Werner von Bergen die Vorbereitungen für den Grossanlass.

Den Grossanlass anvisiert: In zwei Jahren wird das Oberländische Schützenfest im Haslital durchgeführt.
Den Grossanlass anvisiert: In zwei Jahren wird das Oberländische Schützenfest im Haslital durchgeführt.
Jürg Spielmann

Dem OK-Präsidenten von Bergen stehen mit Hans Anderegg und Theo Glarner zwei Vizepräsidenten mit grosser Erfahrung zur Seite: Beide hatten 1993 – also vor bald zwanzig Jahren – beim ersten, dezentral durchgeführten Oberländischen an vorderster Front mitgearbeitet.

Dezentral heisst hier, die Schützen und Schützinnen werden in der Zeit vom 28.Juni bis zum 14.Juli ihre Pensen an drei Wochenenden auf acht Schiessständen mit 69 Scheiben erfüllen, alle zehn Haslitaler Schützengesellschaften stellen nicht nur die OK-Mitglieder sondern auch all die Fach- und Hilfskräfte, die es fürs Gelingen eines Anlasses dieser Grösse braucht.

Fünf Schützengesellschaften in einer Gemeinde

Bemerkenswert: In der Gemeinde Meiringen gibt es fünf Schützengesellschaften, jede hat ihr Schützenhaus. Das ist auch bei den übrigen fünf Gesellschaften – Hasliberg, Schattenhalb, Innertkirchen, Gadmen und Guttannen – der Fall, aber: 2013 werden die drei Vereine innert dem Kirchet in der Urweid eine gemeinsame Schiessanlage in Betrieb nehmen, darum müssen die Organisatoren die 8000 bis 10'000 Schützinnen und Schützen auf acht 300-Meter-Anlagen verteilen müssen.

Neben der drei erwähnten Mitglieder gehören dem Haslitaler OK noch Rosmarie Nägeli als Sekretärin, Peter von Bergen, Werner Schmid und Martin Duppenthaler an. Letzterer ist Finanzchef, Von Bergen begibt sich auf die Suche nach Sponsoren und Gaben, Werner Schmid fungiert als oberster Festwirt – in den acht Schützenhäusern und Schützenstuben arbeiten die zehn Vereine auf eigene Rechnung.

Wichtige Festzentrale in Unterbach

Und schliesslich leiten Sandro Anderegg und Werner Huber die wichtige Festzentrale, die sich wie 1993 schon in der Turnhalle Unterbach befindet. Hier geht der Schütze mindestens zweimal ein und aus, zur obligatorischen Waffenkontrolle und zum Abholen seines Resultats. Eine zwar praktisch lautlose, aber sehr effektive Mitarbeiterin ist auch bei diesem Grossanlass die Elektronik. Nicht nur, dass sämtliche Scheiben längst mit elektronischer Trefferanzeige ausgestattet sind, in jedem Schützenhaus steht ein PC im Einsatz, mit dem jeder Treffer jedes Schützen registriert und in die in Balsthal stehende Zentraleinheit der Firma Hammer weitergeleitet. Sie ist auf die sogenannten Schiesskomptabilitäten spezialisiert und verarbeitet die Resultate fortlaufend.

Eigentlich keine leichte Aufgabe, wenn man bedenkt, dass jeder Schütze an diesem Fest rund 130 Schüsse abgibt, im Verlaufe des Oberländischen 2013 also zwischen 1 und 1,3 Millionen Treffer zu registrieren sind.

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