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40 Jahre auf dem Gletscher – Liftreste werden nun geräumt

In den nächsten drei Wochen will die Schweizer Armee den Steinlimigletscher von einigem Metall befreien. Dort oben liegen seit 40 Jahren Unmengen von Überbleibseln des ehemaligen Gletscherskilifts.

Eines der wenigen Archivbilder aus der Zeit des Steinlimi-Skilifts (1972): Im Hintergrund sind zudem der Tierberg und das Sustenhorn zu sehen.
Eines der wenigen Archivbilder aus der Zeit des Steinlimi-Skilifts (1972): Im Hintergrund sind zudem der Tierberg und das Sustenhorn zu sehen.
zvg
Vom Rost zerfressen: Das 26-Millimeter-Umlaufseil.
Vom Rost zerfressen: Das 26-Millimeter-Umlaufseil.
Bruno Petroni
Fritz Teuscher, Chef GebDet: «Wir haben schon mehrere Aufräumaktionen durchgeführt.»
Fritz Teuscher, Chef GebDet: «Wir haben schon mehrere Aufräumaktionen durchgeführt.»
Bruno Petroni
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Als Elektrikerstift durfte Fritz Teuscher 1973 mithelfen, die elektrische Anlage des Skilifts zu montieren. Als Chef des Gebirgsdetachements der Schweizer Luftwaffe wird er in drei Wochen eine gross angelegte Räumaktion auf dem Steinlimigletscher leiten. Der 57-jährige Meiringer Bergführer erinnert sich gut an die frühen Achtzigerjahre, als ein über 1000 Meter langer Bügelskilift das Sommerskifahren auf dem Steinlimigletscher während dreier Sommersaisons möglich machte: «Mühsam war dabei vor allem, dass man vom Parkplatz Umpol aus noch eine Viertelstunde in voller Skimontur zur Talstation laufen musste.»

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