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700 Jahre Gstaad: Ein Dorf feiert seinen urtümlichen Charme

Heuer feiert das bekannte Bergdorf seinen 700.Geburtstag. Wo einst Bewohner unter dem Grafen von Greyerz dienten, bauten innovative Einheimische im letzten Jahrhundert eine wichtige Tourismusdestination auf.

1312. Diese Jahrzahl ist in einem Dokument im Staatsarchiv in Lausanne zu finden, in welches der Lokalhistoriker Benz Hauswirth vor kurzem Einblick erhielt. «Dieser Zinsrodel dient als Grundlage für die erste Nennung von Gstaad», erklärt er. Über Land und Leute zu dieser Zeit im Hochmittelalter – wie auch von bis heute bewahrten Gewohnheiten – wird der Saaner am 1.August an der Jubiläumsfeier mehr erzählen (siehe Kasten).

1448 zeigten sich die Bürger des Saanenlandes zum ersten Mal kämpferisch: «Damals konnten sich die Saaner beim Grafen von Greyerz von vielen Rechten loskaufen», erzählt Benz Hauswirth. 1555 wurde das Saanenland wegen Verschuldung des Grafens dennoch von der Stadt Bern übernommen. Nachdem 1798 das alte Bern zusammenbrach, wurde das Saanenland in die drei Gemeinden Lauenen, Gsteig und Saanen aufgeteilt.

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