Thun

Rocket-Air-Gewinner: «Das ist ein ganz besonderer Event»

ThunThomas Genon hat das Swatch Rocket Air 2015 in Thun gewonnen. Im Interview spricht er über seine Leistung und und sein verletztes Handgelenk.

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Sie stürzten im zweiten Finallauf ziemlich spektakulär. Wie geht es Ihrem Handgelenk?
Thomas Genon: Oh, es geht schon. Es schmerzte ziemlich heftig, sodass ich es kühlen musste. Aber ich glaube es ist alles okay.

Keiner der Finalisten hat zwei fehlerfreie Durchgänge geschafft. Woran lags?
Na ja, das Niveau ist einfach unglaublich hoch. Obschon mir ein wirklich toller erster Durchgang gelungen war und ich mehr als 92 Punkte (von 100, d. Red.) auf dem Konto hatte, musste ich noch einmal richtig Gas geben, weil ich wusste, dass mit Nicholi Rogatkin noch einer am Start steht, der das toppen kann...

...und prompt stürzten Sie. Ist es nicht extrem hart, wenn man weiss, dass man selbst nach einer Topleistung den Sieg noch nicht auf sicher hat?
Na ja, es ist halt jeder extrem siegeshungrig. Keiner will Zweiter oder Dritter werden. So wollte auch ich das Ding unbedingt gewinnen. Wenn ich einen sicheren zweiten Durchgang durchgebracht hätte, dann aber nur zweiter geworden wäre, wäre ich bestimmt sauer gewesen.

Die Organisatoren hier schwärmen immer davon, der Event in Thun sei im Vergleich mit anderen auf der Tour etwas Besonderes. Sagen Sie uns: Stimmt das?
Unbedingt! Es hat so viele Leute hier in der Halle, und die machen so viel Lärm, das ist wirklich unglaublich. Die Zuschauer feuern uns mit dieser unglaublichen Stimmung an – und die Fahrer wiederum heizen den Zuschauern mit Höchstleistungen richtig ein. Und überhaupt machen die Organisatoren hier einen richtig guten Job. Mountainbiking würde eigentlich in die Berge gehören – und wir haben hier in einer gedeckten Halle einen Kurs, der so spektakulär ist wie viele in den Bergen.

Wie sehen Sie den Teamwettkampf vom Freitag? Ist es nicht gefährlich, einen solch wilden Showevent zu fahren am Abend vor dem eigentlichen Contest?
Na ja, man muss halt schon extrem aufpassen, wenn so viele Fahrer gemeinsam unterwegs sind. Ich bin eigentlich nicht der Typ für so Zeug – aber wenn ich dann sehe, wie die anderen abgehen, will ich halt auch. (Thuner Tagblatt)

Erstellt: 04.05.2015, 08:11 Uhr

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