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Am Climate-Forum wurden weltweite Lösungen präsentiert

Stossdämpfer als Mini-Kraftwerke, Solarstrom aus der Wüste oder ein überdimensionaler CO2-Staubsauger: Die Technologien, um gegen den Klimawandel etwas zu machen, sind vorhanden. Doch damit ist es noch nicht getan.

Er nahm kein Blatt vor den Mund: Hans Joachim Schellnhuber machte klar, dass nun endlich Taten folgen müssen.
Er nahm kein Blatt vor den Mund: Hans Joachim Schellnhuber machte klar, dass nun endlich Taten folgen müssen.
Patric Spahni

«Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt», besagt eine chinesische Weisheit. «Ein erster Schritt reicht aber nicht», stellte Hans Joachim Schellnhuber gestern am 4.Climate-Forum in Thun klar. «Der Klimawandel ist ein grosses Problem, das wir unbedingt jetzt und vor allem schnell angehen müssen», so der persönliche Berater von Bundeskanzlerin Angela Merkel in Umweltfragen. «Was braucht denn die Öffentlichkeit noch, um das Thema Klimawandel ernst zu nehmen?», fragte er rhetorisch. Die Fakten lägen auf dem Tisch. Bis 2200 steige die globale Temperatur um fünf Grad. Auch gebe es immer häufiger Umweltkatastrophen. «Leider überwiegen oft nationale Interessen. Dabei brauchen wir eine weltweite Lösung des Problems.»

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