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Arzt schliesst Praxis wegen des neuen Rettungsdienst-Konzepts

Der Arzt Matthias Holeiter gab per Ende Mai seine Praxistätigkeit auf. Nach seiner Ansicht war der durch die Spitäler fmi AG neu übernommene Rettungsdienst dafür verantwortlich. Was sagen die direkt Involvierten dazu?

Von Dezember 2011 bis April 2012 stand über Tag beim ehemaligen Kantonspolizeiposten beim Gemeindehaus Adelboden ständig ein Ambulanzfahrzeug auf Pikett.
Von Dezember 2011 bis April 2012 stand über Tag beim ehemaligen Kantonspolizeiposten beim Gemeindehaus Adelboden ständig ein Ambulanzfahrzeug auf Pikett.
Corina Kobi

Nur noch in der Wintersaison eine Ambulanz direkt in Adelboden, der Rest des Jahres wird von Frutigen aus abgedeckt. Dieses Konzept hat den ersten Winter hinter sich. Hat es sich bewährt? Im Mai wurde unter den Bergbahnen, den Rettungssanitätern und den Ärzten ein Debriefing vorgenommen, um über die Erfahrungen der ersten Saison mit der neuen Lösung im Rettungsdienst zu diskutieren und neue bessere Lösungen zu finden. Aus Sicht der Bergbahnen Adelboden AG, sagt Direktor Markus Hostettler, habe die Zusammenarbeit mit den Rettungsdiensten hervorragend geklappt. «Die Alarmierung über die Notfallnummer 144 wurde geschätzt und bewährte sich. Natürlich werden mögliche Verbesserungen laufend diskutiert oder sind bereits umgesetzt.» Laut Martin Hofer, Leiter Rettungsdienst fmi, wurden vor dem letzten halben Jahr die statistischen Daten der letzten Jahre ausgewertet und die Erfahrungen der Vorgänger, der Adelbodner Familie Bergmann, entgegengenommen. «Die neue Situation wurde mit den niedergelassenen Ärzten besprochen und anschliessend dem Gemeinderat von Adelboden und den Bergbahnen vorgestellt.»

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