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Baden anders: Wasserkontakt mit nahem Schnee im Hintergrund

Brrrrr! Wer jetzt schon ins Wasser steigt, braucht einige Überwindung. Es ist aber so: Vielenorts im Oberland beginnt am Wochenende die Badesaison. Auch im Strandbad Leissigen. Bademeister Mänel Herren misst kühle 15 Grad Celsius – und geht mit der Pelzmütze voran.

Leissiger Kinder, sagt Bademeister Mänel Herren, dürfen nach alter Tradition zum ersten Mal baden, wenn es keinen Schnee mehr auf dem Niederhorn hat. Dieses Jahr sind bereits einige Kinder in den Thunersee eingetaucht. Seit sechs Jahren ist Herren Pächter des Strandbads Leissigen. Mit Engagement und Herzblut. Er hat geforscht und festgestellt, dass eine Badeanstalt am See bereits im Jahr 1743 erwähnt worden ist. Die Anlage gehört dem Verein Leissigen Ferien, und sie zeugt davon, dass im Lauf der Jahre immer Leute Ideen hatten, um sie attraktiver zu gestalten: Liegewiesen, ein Kiosk mit Küche, ein Spielplatz, Kinderbecken, eine Surfbrettgarage, ein fest verankertes Floss mit Sprungbrett, Toiletten, Umkleidekabinen, Mäuerchen, Rampen, Geländer oder eine Abgrenzung für Nichtschwimmer, wo die Kinder schwimmen lernen.

Gut 200 Personen haben problemlos Platz in der Leissiger Badi, 40 Sitzplätze umfasst das hübsche Beizli im Freien, das Schwimmbecken, je nach Wetter mit Wellenbad, ist 48,3 Quadratmeter gross und bis zu 217 Meter tief.

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