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Bauer hat die 60 Tiere verkauft

Der Tierhalter, der in diesem Winter 20 Schafe und Ziegen elendiglich hat zugrunde gehen lassen, hat jetzt seinen Restbestand von 60 Tieren verkauft.

bpm
In diesem Stall über dem Ufer des Brienzersees und der Zentralbahn liess ein Landwirt mehrere Ziegen eingehen. Unweit von hier fanden die Behörden zudem ein Dutzend tote Schafe, die auf dieselbe Weise gestorben sein dürften. Oben rechts ist die Staatsstrasse Brienz–Interlaken zu sehen.
In diesem Stall über dem Ufer des Brienzersees und der Zentralbahn liess ein Landwirt mehrere Ziegen eingehen. Unweit von hier fanden die Behörden zudem ein Dutzend tote Schafe, die auf dieselbe Weise gestorben sein dürften. Oben rechts ist die Staatsstrasse Brienz–Interlaken zu sehen.
Bruno Petroni
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Einen Monat ist es her, dass ein Wanderer in einem Stall östlich von Niederried mehrere stark verweste Tierkadaver entdeckt und Alarm geschlagen hatte. Wie Kantonstierarzt Reto Wyss berichtet, läuft ein Verfahren zur Verhängung eines Tierhalteverbotes.

«Der Mann hat seinen Restbestand von je rund 30 Ziegen und 30 Schafen bereits verkauft. Und der in der erweiterten Region lebende neue Besitzer kümmert sich auch persönlich um die Tiere», sagt Wyss.

Bereits im November war ein seit mehreren Wochen tot herumliegendes Schaf bei einem Stall des betroffenen Tierhalters aufgefunden worden; vor einem Monat waren es sogar 20 Schafe und Ziegen. Die Tiere waren zum Teil bereits stark verwest.

Ob es sich im vorliegenden Fall nur um ein Tierschutzproblem handelt oder der Landwirt noch ein seuchenpolizeiliches Verfahren zu erwarten hat, wird zurzeit polizeilich abgeklärt. Christoph Gnägi, Sprecher der Kantonspolizei: «Sicher ist bisher nur, dass hier ein Fall von nicht vorschriftsgemässer Entsorgung von Tierkadavern vorliegt.»

(BO)

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