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Bauherr entschärft Grundwasserproblem

Die Einspracheverhandlungen zur umstrittenen Überbauung Schadaugärtnerei finden erst Ende März statt. Grund für die Verzögerung: Ein neues Energiekonzept, das die von Einsprechern kritisierte Grundwassersituation entschärft.

Die umzäunte Schadaugärtnerei mit den Bauprofilen: Das umstrittene Bauprojekt wird weiter verzögert.
Die umzäunte Schadaugärtnerei mit den Bauprofilen: Das umstrittene Bauprojekt wird weiter verzögert.
Bild Archiv TT/Gurtner

Die Geschichte um die umstrittene Überbauung Schadaugärtnerei ist um eine Episode reicher: Im Januar hatte der Regierungsstatthalter Einspracheverhandlungen zum Projekt vis-à-vis von Scherzligkirche und Schadaupark vorgesehen. Diese wurden jedoch auf Ende März verschoben, wie Marc Fritschi auf Anfrage mitteilte. Der Grund: Die Bauherrschaft müsse zusätzliche technische Abklärungen treffen. Theodor Kocher, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Espace Real Estate in Solothurn, bestätigt dies: «Wir arbeiten ein neues Energiekonzept aus.» Eigentlich waren für die geplante Überbauung mit 66 Wohnungen in neuen Gebäuden Grundwasser-Wärmepumpen vorgesehen. Jetzt hat sich aber laut Kocher gezeigt, dass «nicht so viel Grundwasser gepumpt werden kann, wie der Geologe erwartet hat». Deshalb verzichtet die Bauherrschaft auf die Wärmepumpen – und entschärft so gleich die Grundwasserproblematik, die bereits mehrmals für rote Köpfe gesorgt hatte.

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