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Bei Fritschi geht es aufwärts

Die Fritschi AG Swiss Bindings bekam zuletzt den wirtschaftlichen Gegenwind stark zu spüren. Nicht zuletzt dank des fulminanten Winteranfangs könnten die Zeiten der Kurzarbeit aber bald der Vergangenheit angehören.

Noch herrscht Kurzarbeit in der Montagehalle – der frühe Winter verspricht aber in naher Zukunft wieder grössere Auftragsvolumen für Fritschi.
Noch herrscht Kurzarbeit in der Montagehalle – der frühe Winter verspricht aber in naher Zukunft wieder grössere Auftragsvolumen für Fritschi.
zvg

Die schweren wirtschaftlichen Zeiten scheinen für den Reichenbacher Skibindungshersteller Fritschi bald vorüber zu sein. Zwar herrscht in der Montagehalle des vor 52 Jahren gegründeten Traditionsunternehmens auch in diesem Monat noch Kurzarbeit. Der viel zu starke Franken traf den Schweizer Hersteller mit einem Exportanteil von 85 Prozent besonders stark. Doch Geschäftsführer Stefan Ibach blickt zuversichtlich ins 2013. Dies, weil der Winter in diesen Tagen wesentlich früher Einzug hält als etwa vor einem Jahr, als das gesamte Vorweihnachtsgeschäft buchstäblich ins Wasser fiel, was für Fritschi einen Einbruch von einem Drittel des Jahresumsatzes zur Folge hatte. Genauso schlimm war für die Firma der schneearme Winter 2010/2011. «Dazu kam in den letzten zwei Jahren die für uns viel zu starke Schweizer Währung. Der Absatz und analog dazu auch die Produktion gingen merklich zurück. Wir hatten die Wahl, Personal abzubauen oder Kurzarbeit einzuführen. Da ich niemanden aus unserem Team verlieren wollte, entschloss ich mich für die Kurzarbeit», sagt Ibach.

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