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Bio-Hofladen zügelt in die Stadt

Ab dem 9.Februar empfängt Biobauer Bernhard Hänni aus Noflen seine Kunden auch im neuen Bio-Stadthofladen.

Bernhard Hänni vor seinem Geschäft, dem Bio-Stadthofladen in Thun.
Bernhard Hänni vor seinem Geschäft, dem Bio-Stadthofladen in Thun.
Gabriel Berger

Wer dienstags und samstags den Markt auf dem Aarefeldplatz beim Bahnhof Thun besucht, dürfte ihn kennen: Bio-bauer Bernhard Hänni aus Noflen. Bereits 1969 begannen Hännis Eltern mit dem Anbau von biologischen Produkten, was damals einer Pionierleistung gleichkam. Nun wagt der Bioproduzent, der den Betrieb gemeinsam mit Frau Iris und Tochter Lorena führt, den nächsten Schritt und lanciert zusätzlich zu seinem Marktstand einen Bio-Stadthofladen in Thun. Das Geschäft befindet sich im gleichen Gebäude wie die Post an der Schulhausstrasse 10. Momentan laufen letzte Vorbereitungsarbeiten, der Startschuss fällt am 9.Februar um 15 Uhr mit einem Eröffnungsapéro.

Den Kunden angepasst

«Mit dem Laden reagieren wir auf geänderte Kundenbedürfnisse», erklärt Hänni. «Wer nur abends einkaufen kann oder will, geht eher in einen Laden als auf den Märit.» Die Besucherfrequenzen und damit die Einnahmen auf dem Aarefeldplatz hätten überdies je nach Wetter stark variiert – ein weiterer Grund für die Lancierung des Ladens. Die Produktpalette wird Hänni indes beibehalten: Der Schwerpunkt liegt auf frischem Gemüse und Milchprodukten direkt ab Hof sowie einer Auswahl an speziellem Tee und Kaffee. Abgerundet wird das Sortiment mit ökologischen Partnerprodukten, wie zum Beispiel Waschmitteln der Firma Held.

Hänni sieht der Konkurrenz durch Coop, Migros und anderen Anbietern von Bioprodukten gelassen entgegen. «Jeder hat in dieser Sparte seinen Platz. Unsere grosse Stärke ist es, dass wir das ganze Jahr über vielseitig und frisch produzieren können», so der Biobauer. Falls der Laden bei den Kunden Anklang findet, kann Hänni sich gut vorstellen, die Öffnungszeiten (zurzeit Dienstag bis Freitag halbtags) weiter auszudehnen.

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