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Bond World auf dem Schilthorn öffnet Ende Juni

1968/1969 wurde auf dem in Piz Gloria umgetauften Schilthorngipfel der Bond-Film «Im Geheimdienst ihrer Majestät» gedreht. Nun, 44 Jahre später, ist im Gipfelgebäude die Bond World 007 im Bau. Sie wird am 28. Juni eröffnet.

Das Schilthorn war im Winter 1968/1969 Drehort für den 007-Film «Im Geheimdienst Ihrer Majestät».
Das Schilthorn war im Winter 1968/1969 Drehort für den 007-Film «Im Geheimdienst Ihrer Majestät».
zvg/Schilthornbahn
Dreharbeiten auf dem Schilthorn «Piz Gloria» in den Jahren 1968/69.
Dreharbeiten auf dem Schilthorn «Piz Gloria» in den Jahren 1968/69.
zvg/Schilthornbahn
Dreharbeiten auf dem Staudamm am 16. August 1995.
Dreharbeiten auf dem Staudamm am 16. August 1995.
Keystone
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«Mein Name ist Bond, James Bond», pflegt sich der für M16 arbeitende Geheimagent vorzustellen. «Mein Name ist Amacher, Daniel Amacher», begrüsst der Kabinenführer der Schilthornbahn die Fahrgäste. «Mein Name ist Feuz, Hansruedi Feuz» könnte sich der Mürrner Malermeister vorstellen, der im ehemaligen Touristorama am Spachteln ist. Schreiner sind an der Arbeit und Elektriker. Im Entstehen ist auf einer Fläche von rund 400 Quadratmetern die interaktive Bond World 007.

Hutständer, Bob und Heli

Wer bisher in der Hoffnung aufs Schilthorn kabinelte, etwas über James Bond und den hier gedrehten Film zu erfahren, wurde ziemlich enttäuscht. Das wird sich nun ändern. Ab Ende Juni lädt die Bond World 007 zum Besuch ein. Ob Miss Moneypenny, die Sekretärin von M, die so gerne einmal mit James Bond ausgehen würde, die Bond-World-Besucher empfangen wird? Sicher wird das berühmte rote Telefon vorhanden sein und auch der Hutständer, an den James seine Kopfbedeckung immer so treffsicher warf. Nachahmer sind gefragt. Hüte stehen zur Verfügung. Die Mitte April von der Air-Glaciers ausgemusterte Alouette III wird in Szene gesetzt, und in einem Bob kann vom Allmihubel nach Mürren hinuntergedonnert werden.

Das Drehbuch des Films ist zu sehen, ein Interview mit Lazenby zu hören. Zeitzeugen erzählen von den Dreharbeiten: Willy Bogner, Stefan Zürcher, Bernhard Russi und Einheimische. Im Kino werden Filmszenen gezeigt, aber auch die Bergwelt ums Schilthorn in Szene gesetzt. Die weltweite James-Bond-Fangemeinde kann sich freuen.

Spannende Neuheiten

«Das Schilthorn wartet zwar mit spannenden Neuheiten auf, mit ihnen wird aber die Grundphilosophie der Schilthornbahn nicht verfälscht», erklärt Direktor Christoph Egger, «die Bergwelt steht weiterhin im Vordergrund.» Mit der Bond World werde auf dem Piz Gloria für mehr Abwechslung gesorgt, vor allem auch bei schlechtem Wetter.

Das Bond-World-Konzept wurde von Christoph Egger und der Schilthornbahn zusammen mit der Firma Pronatour aus dem österreichischen Spillern entwickelt. Die Österreicher zeichnen auch für die Umsetzung vor allem der Erlebnisprojekte verantwortlich. «Die Zusammenarbeit klappt sehr gut», rühmt Aldo Lauri, Leiter Technik der Schilthornbahn. Bond World wird im kommenden Jahr noch einige Ergänzungen erfahren.

Die Attraktion kostet zusammen mit der neuen Aussichtsplattform, die gleichzeitig eingeweiht werden wird, rund 1 Million Franken. Mit Neuerungen wird auch der neue Gipfelwirt Thorsten Uffelmann aufwarten. «Das James-Bond-Frühstück wird aber sicher bleiben», versichert er.

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