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Brücke über den Sundgraben hängt in den Seilen

Die Hängebrücke über den Sundgraben hängt seit dem 2. Januar wie ein angeschlagener Boxer in den Seilen. Der über die Brücke führende Wanderweg von Sundlauenen nach Beatenberg ist gesperrt.

Die Hängebrücke, die oberhalb des Ruchenbühls über den Sundgraben führt, ist stark beschädigt und nicht mehr passierbar. Wann sie ersetzt wird,steht noch nicht fest.
Die Hängebrücke, die oberhalb des Ruchenbühls über den Sundgraben führt, ist stark beschädigt und nicht mehr passierbar. Wann sie ersetzt wird,steht noch nicht fest.
Ueli Flück

Am Abend des 2.Januar dieses Jahres stürzten rund 30'000 Kubikmeter Hangmaterial unterhalb des Des-Alpes-Geländes in der Waldegg (Beatenberg) in den Sundgraben. Das Wasser habe sich durch den Dauerregen auf die Schneedecke offensichtlich im Hang gestaut und zur Folge gehabt, dass der Hang «aufgeplatzt», auf die andere Grabenseite geschwappt sei und sich sogleich in die Tiefe ergossen habe, schilderte damals Hans von Allmen, der Präsident der Schwellenkorporation Beatenberg, dieser Zeitung das Ereignis. Der Murgang hatte Folgen: Das Delta am See unten wurde weggeschwemmt, im Bachbett oberhalb der Staatsstrasse in Sundlauenen mussten Felsbrocken gesprengt werden, und die Verankerungen der Hängebrücke in der Haselegg (rund 770 m ü.M.) wurden ausgerissen. Nun hängt die Brücke wie ein angezählter Boxer in den Seilen. Sie ist unpassierbar und der Wanderweg gesperrt. So wird es vorläufig bleiben.

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