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«Dann schlage ich Roger Federer halt noch einmal»

Er coacht Roger Federer seit Jahren von Erfolg zu Erfolg und wiegt schon mal die Zwillinge seines Arbeitgebers. Früher war er selbst ein ausgezeichneter Tennisspieler. Aber wer ist der Wahl-Thuner Severin Lüthi eigentlich?

Severin Lüthi in seiner Wahlheimat: Wenn er einmal zu Hause in Thun ist, hält er sich gerne am See auf. «Beim Joggen im Bonstettenpark kann ich auftanken.»
Severin Lüthi in seiner Wahlheimat: Wenn er einmal zu Hause in Thun ist, hält er sich gerne am See auf. «Beim Joggen im Bonstettenpark kann ich auftanken.»
Patric Spahni

Im Leben von Severin Lüthi dreht sich alles ums Tennis. Als Coach von Roger Federer reiste er im vergangenen Jahr über 200 Tage um die Welt. Daneben hat er als Captain des Davis-Cup-Teams einiges um die Ohren. Die Zeit in Thun ist deshalb oft kurz. Er geniesst die wenigen Momente umso mehr. «Mir gefällt die Ruhe, ich bin kein Stadtmensch», sagt Lüthi. Wenn er mal ein paar Tage in seiner Heimatbasis sei, brauche er kein grosses Rahmenprogramm. Das Leben auf der Tour sei aufregend genug. «Freundin, Familie und Kollegen – das reicht vollkommen.» Oft benötige er schon ein, zwei Tage, um sein Büro auf Vordermann zu bringen. Auftanken kann er beim Joggen durch den Bonstettenpark. Es komme ab und an vor, dass er von Passanten ngesprochen werde, unangenehm sei ihm das aber nicht. «Ich empfinde es als eine Art Anerkennung für meine Arbeit. Oft haben sich daraus bereits interessante Begegnungen ergeben.»

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