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Das Skirennen des Teufels

198 Frauen und 1652 Männer haben sich in die Startliste der 69. Inferno-Abfahrt vom kommenden Samstag eingeschrieben. 477 von ihnen wollen auch in der Inferno-Superkombination (Abfahrt, Riesenslalom, Langlauf) starten. 265 Teams machen sich den Sieg im Sir-Arnold-Lunn-Cup streitig.

Die Inferno-Renner haben nicht nur steile Hänge, sondern auch Flachstücke – wie hier bei den Oberen Hübeln – und Gegensteigungen zu meistern.
Die Inferno-Renner haben nicht nur steile Hänge, sondern auch Flachstücke – wie hier bei den Oberen Hübeln – und Gegensteigungen zu meistern.
Ueli Flück

«Wenn der Teufel Ski fahren würde, wäre das Inferno-Rennen in Mürren seine erste Wahl», lässt Ursula Mühlemann, die Medienverantwortliche, die Journalisten wissen. Der Teufel fährt aber nicht Ski. Er wird, so will es die Tradition, am Freitagabend durch Mürren getragen und dann verbrannt. Damit er an der Abfahrt seine Hände nicht im Spiel haben und einem fairen Rennen nichts anhaben kann. Das hat es nämlich auch ohne teuflische Intermezzi in sich. Die Downhiller haben nicht nur 14,9 Kilometer mit 1990 Höhenmetern zurückzulegen, sondern auch Gegensteigungen zu bewältigen und in Flachstücken möglichst schnell vorwärtszukommen. Ausdauer ist gefragt, Bein- und Armkraft, schnelle Ski und eine gute Routenwahl, denn nur wenige Tore sind gesteckt. Und der direkte Weg ist nicht immer auch der schnellste.

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