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Deponiegegner hoffen auf einen Durchbruch

Nach den jüngsten Aussagen von Regierungsrat Christoph Neuhaus im Zusammenhang mit einem mutmasslichen Kartell in der Kiesbranche wittern die Gegner der geplanten Deponie in Thierachern Morgenluft. Neuhaus relativiert jedoch.

Seine Aussagen im «Bund» sind Wasser auf die Mühlen der Deponiegegner: Justiz-, Gemeinde- und Kirchendirektor Christoph Neuhaus.
Seine Aussagen im «Bund» sind Wasser auf die Mühlen der Deponiegegner: Justiz-, Gemeinde- und Kirchendirektor Christoph Neuhaus.
Urs Baumann

Der Kampf um die geplante Aushubdeponie im Eyacher in Thierachern (vgl. Kasten) ist um ein Kapitel reicher. Grund sind Aussagen von Regierungsrat Christoph Neuhaus (SVP), die er letzte Woche in der Zeitung «Bund» machte. In der Kies- und Deponiebranche der Region Bern-Thun herrschen angeblich seit längerem kartellähnliche Zustände. Es geht um Preisabsprachen und Koppelungsverträge. Dem Kanton soll dies seit 2008 bekannt sein. In diesem Zusammenhang hielt Neuhaus gegenüber dem «Bund» fest, «dass die kantonale Überbauungsordnung für die geplante Deponie Eyacher in Thierachern ein Mittel gegen diese Zustände darstellt».

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