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Der Thuner Hohmad-Klinik droht die Schliessung

Nicht versorgungsnotwendig: Der Kanton will der Privatklinik Hohmad ab der Spitalliste 2012 vier Fünftel der Eingriffe streichen. Sie soll ihren Schwerpunkt auf ein Augenzentrum mit einem Teilbereich Urologie setzen. Wenn die Klinik in der heutigen Form nicht weiterfahren kann, droht die Schliessung – und es gingen 80 Stellen verloren.

«So kann die Klinik nicht überleben»: Carlo Schlatter, Chirurg und Verwaltungsratspräsident der Hohmad Privatklinik Thun AG, wehrt sich gegen die Absicht des Regierungsrates, der Klinik vier Fünftel der operativen Eingriffe von der Liste zu streichen.
«So kann die Klinik nicht überleben»: Carlo Schlatter, Chirurg und Verwaltungsratspräsident der Hohmad Privatklinik Thun AG, wehrt sich gegen die Absicht des Regierungsrates, der Klinik vier Fünftel der operativen Eingriffe von der Liste zu streichen.
Patric Spahni

Während der neuste Entwurf der Spitalliste 2012 bei den öffentlichen Spitälern in Thun und in Interlaken teilweise weniger für rote Köpfe sorgt, brodelt es hinter den Kulissen der Privatspitäler des Kantons Bern. «Uns sollen vier Fünftel der Eingriffe gestrichen werden, weil sie nicht gebraucht und als nicht versorgungsnotwendig taxiert werden», sagt zum Beispiel Chirurg Carlo Schlatter, der zugleich Verwaltungsratspräsident der Hohmad Privatklinik Thun AG ist. «Das letzte Fünftel betrifft stationäre Eingriffe im Augenzentrum und in einem Teil der Urologie.» Doch mit 250 statt 1250 Eingriffen könne die Klinik nicht überleben – und die Folge wäre die Schliessung und damit der Verlust von 80 Arbeitsplätzen.

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