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Der Umbau kann jetzt beginnen

Der Regierungsstatthalter gibt das OK. Beim Hotel Hirschen in Gunten soll noch vor Jahresende der Umbau beginnen.

Schön, aber baufällig: Das Hotel Hirschen in Gunten muss saniert werden. Die Besitzer nehmen das zum Anlass, das Gebäude zu erweitern. Nun haben sie die Baubewilligung erhalten.
Schön, aber baufällig: Das Hotel Hirschen in Gunten muss saniert werden. Die Besitzer nehmen das zum Anlass, das Gebäude zu erweitern. Nun haben sie die Baubewilligung erhalten.
Archiv TT/Spahni

Grünes Licht für den «Hirschen»: Der Regierungsstatthalter von Thun hat die Sanierung und den Umbau des Hotel Hirschen in Gunten bewilligt. «Ich bin erleichtert», sagt Nusrat Khawaja von Swiss Dreams Hotel, der Besitzerfirma. «Wir wollen nun schnell vorwärts machen.» Man wolle vor Jahresende den Umbau in Angriff nehmen. Doch selbst wenn das passieren sollte: Mit der Neueröffnung des über 270-jährigen Hotels ist kaum vor Ende 2010 zu rechnen.

Mehrere Stolpersteine

Der «Hirschen» ist seit Ende 2007 geschlossen. Immer wieder ist es zu Verzögerungen gekommen. Der Hauptgrund: Laut Regierungsstatthalter Marc Fritschi mussten die Baupläne mehrmals angepasst werden. Einmal stimmten die Energiewerte nicht, ein anderes Mal wurde hinsichtlich Denkmalschutz etwas vergessen. Erschwert wurde das Vorhaben offenbar auch durch mangelhafte Abbrucharbeiten (wir berichteten). Für die Besitzerfirma waren das zu viele Mängel: Sie hat ein anderes Bauzeichnungsbüro engagiert. Weiter gingen gegen das Projekt drei Einsprachen ein. Gegenstand waren unter anderem die Parkplätze. Es hat zu wenig für ein Hotel dieser Grösse. Das Problem wurde gelöst, indem die Hotelbesitzer der Gemeinde eine Ersatzabgabe für die fehlenden Parkplätze entrichten muss.

Wellness-Hotel geplant

Die indischen Besitzer haben grosse Pläne mit dem altehrwürdigen Bau: Es ist geplant, den östlichen Trakt aufzustocken und einen grossen Wellnessbereich mit Bädern und Sauna einzurichten. Das Hotel soll in Zukunft ganzjährig geöffnet sein. Es soll ein Vier-Sterne-Betrieb werden. Insgesamt ist von rund 10 Millionen Franken Baukosten die Rede.

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