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Die Ferraris unter den Schuhen – aus Thun

Die Firma Kandahar kann sich seit achtzig Jahren auf dem Markt behaupten: mit Schuhen im Hochpreissegment, die von A bis Z in Thun hergestellt werden.

Die Kappen auf Hochglanz poliert, warten die fertigen Schuhe auf ihre neuen Besitzer.
Die Kappen auf Hochglanz poliert, warten die fertigen Schuhe auf ihre neuen Besitzer.
Marc Imboden
Jedes Lederteil wird einzeln und von Hand mit einem Rahmen ausgeschnitten.
Jedes Lederteil wird einzeln und von Hand mit einem Rahmen ausgeschnitten.
Marc Imboden
Eine Therapiesohle von Kandahar: Klar ersichtlich sind die verschiedenen Elemente aus unterschiedlichem Material, die genau auf die Bedürfnisse des Trägers abgestimmt sind.
Eine Therapiesohle von Kandahar: Klar ersichtlich sind die verschiedenen Elemente aus unterschiedlichem Material, die genau auf die Bedürfnisse des Trägers abgestimmt sind.
zvg
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«Wirtschaftskrisen können uns nichts anhaben», sagt Manuel von Allmen, der mit seinen Eltern Dieter und Konstanze das Familienunternehmen Kandahar leitet. «Jenen, die viel haben, geht es eigentlich immer gut.» Er spricht damit auf die Tatsache an, dass tief in die Tasche greifen muss, wer seine Füsse in Kandahar-Schuhen vors Haus führt. Im Sortiment sind Exemplare, die 1000 Franken kosten. Wichtigster Faktor für den Umsatz sei das Wetter: Der Winter 2011/2012 setzte erst sehr spät ein, was die Firma, die zu 80 Prozent Winterschuhe herstellt, zu spüren bekam. «In diesem Winter waren die Verkäufe besser, obwohl der Dezember zu warm war.»

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