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Die STI blickt nach Norden

Ein Pendlerbahnhof im Norden von Thun hätte auch Folgen für die STI als Betreiberin der Buslinien rund um Thun. In der Tat blickt die Firma in den Norden der Stadt – allerdings nicht nur auf einen möglichen Bahnhofneubau.

Ein STI-Bus vor dem Betriebsgebäude in Thun.
Ein STI-Bus vor dem Betriebsgebäude in Thun.
Patric Spahni

Würde – wie von der regionalen Verkehrskonferenz (RVK) angedacht – im Norden von Thun ein Pendlerbahnhof gebaut, hätte das auch Folgen für den Busbetrieb der STI. Denn: Derzeit sind die Buslinien und die Pendlerströme sternförmig auf den Bahnhof Thun ausgerichtet. Ob das in alle Ewigkeit so bleibt, ist laut Jürg Lehmann, Leiter Angebot der STI, freilich offen. «Die RVK wird demnächst eine Studie in Auftrag geben mit dem Ziel, die langfristige Entwicklung des Liniennetzes zu analysieren», sagt er. Das ist bitter nötig, denn unabhängig davon, ob im Entwicklungsschwerpunkt (ESP) Thun-Nord ein neuer Bahnhof gebaut wird oder nicht, geht das Gesamtverkehrsmodell des Kantons Bern bis ins Jahr 2030 von einem Verkehrswachstum von 65 Prozent für die Region Thun aus. «Um dieses Wachstum bewältigen zu können, muss das ÖV-Angebot entsprechend ausgebaut werden», sagt Lehmann.

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