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Die Sustenstrasse ist verschüttet

Eine Lawine hat die Sustenpassstrasse in der Nacht auf Montag verschüttet. Da die Schneemassen ausserhalb des Dorfes herunterkamen, wurde niemand verletzt. Gadmen ist aber abgeschnitten, was man im Ort mit einer gewissen Routine nimmt.

Die Schneemassen (hier von der Dorfseite aus fotografiert) haben die Sustenstrasse knapp ausserhalb von Gadmen unter sich begraben.
Die Schneemassen (hier von der Dorfseite aus fotografiert) haben die Sustenstrasse knapp ausserhalb von Gadmen unter sich begraben.
zvg/Hans Reimann

«Fünf, sechs Meter» sei die Strasse verschüttet, berichtet die Gemeindepräsidentin. Seit Donnerstag ist Gadmen von der Aussenwelt abgeschnitten. Doch Barbara Kehrli nimmt die Situation mit Gelassenheit. Es gebe da eine gewisse Routine im Dorf, meint sie. «Anfang des Winters deckt man sich mit Waren des täglichen Bedarfs ein, mit Lebensmitteln, aber auch mit Hunde- oder Katzenfutter», beschreibt die Gemeindepräsidentin die alljährlichen Vorbereitungen ihrer Gadmer Mitbürger auf den Ernstfall, wie er auch in diesem Winter eingetroffen ist. Wegen der grossen Lawinengefahr hatte das Strasseninspektorat die Sustenpassstrasse ab Fuhren gesperrt. Zeitweise galt die Sperrung bereits ab Innertkirchen.

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