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Die Thuner Videoüberwachung nimmt Betrieb auf

Die Videoüberwachung in der Thuner Innenstadt startet diese Woche. Überwacht wird an fünf Standorten. Damit sollen Nachtruhestörungen und Vandalismus verhindert werden.

Das Projekt Videoüberwachung hatte in Thun eine lange Vorlaufzeit. Diese Woche werden die Kameras in Betrieb genommen.
Das Projekt Videoüberwachung hatte in Thun eine lange Vorlaufzeit. Diese Woche werden die Kameras in Betrieb genommen.
zvg

Die Kameras in Thun sind installiert und die Abnahme im Beisein des Datenschutzbeauftragten der Stadt Thun sei unter der Leitung des Gewerbeinspektorats erfolgt, schreibt die Stadt Thun. Der Gemeinderat erhofft sich, dass Straftaten, wie etwa Nachtruhestörungen, Vandalismus und unanständiges Benehmen mit der Überwachung verhindert werden können.

Standorte und Umfang der Überwachung

Obere Hauptgasse überwacht wird in den Bereichen Gebäude 20/21 bis 35/35, Fahrbahn und Hochtrottoir, Donnerstag/Freitag, Freitag/Samstag, Samstag/Sonntag 22.00 Uhr bis 06.00 Uhr

Untere Hauptgasse überwacht wird in den Bereichen Gebäude Nr. 21/26 bis Nr. 31/32, ganzer Strassenbereich, Donnerstag/ Freitag, Freitag/Samstag, Samstag/Sonntag 22.00 Uhr bis 06.00 Uhr

Kinderspielplatz Stauffergässli Donnerstag/Freitag, Freitag/ Samstag, Samstag/Sonntag 22.00 Uhr bis 06.00 Uhr

Kyburg-Laube (laubenartiger Vorbereich Coop Kyburg) täglich, 08.00 Uhr bis 21.00 Uhr

Vorplatz Abdankungshalle Friedhof Schoren Freitag und Samstag, je 20.00 Uhr bis 24.00 Uhr

Datenschutz wird gross geschrieben

Die Auflagen des Datenschutzbeauftragten seien in allen Teilen umgesetzt worden, schreibt die Stadt. Es erfolge weder eine Echtzeitüberwachung noch dürften die Bilder von den Verantwortungsträgern der Stadt Thun eingesehen werden. Die Auswertung werde im Bedarfsfall ausschliesslich durch die Kantonspolizei Bern vorgenommen. Die Bilder werden spätestens nach 100 Tagen gelöscht.

Vertiefte Auswertung nach zwei Jahren

Die Wirkung werde laufend überprüft. Spätestens nach zwei Jahren wird entschieden wie und in welchem Umfang die Videoüberwachung fortgeführt wird. Die Aufwendungen für die Umsetzung der Videoüberwachung belaufen sich auf rund 90'000 Franken.

Der Thuner Gemeinderat beschloss bereits im August 2010, an fünf Standorten den öffentlichen Raum zu überwachen. Weil die Umsetzung lange dauerte, musste kürzlich der Abteilungsleiter Sicherheit der Stadt gehen.

SDA/tan

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