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E-Bikes auf dem Thuner Aarequai sorgen für Kontroverse

Die Zahl der E-Bikes nimmt stetig zu – und die motorisierten Fahrräder drängen vermehrt auf Flächen, die gleichermassen Velofahrern und Fussgängern zur Verfügung stehen. In Thun führt dies vor allem auf dem Aarequai immer wieder zu brenzligen Situationen.

E-Biker, Velofahrer, Jogger, Spaziergänger: Den Aarequai zwischen der Thuner Innenstadt und der Ländte in Hünibach nehmen viele Interessengruppen für sich in Anspruch. Im Bild eine gestellte Szene.
E-Biker, Velofahrer, Jogger, Spaziergänger: Den Aarequai zwischen der Thuner Innenstadt und der Ländte in Hünibach nehmen viele Interessengruppen für sich in Anspruch. Im Bild eine gestellte Szene.
Markus Hubacher
Der Aarequai ist seit über drei Jahren sowohl für Fussgänger als auch für Velofahrer geöffnet.
Der Aarequai ist seit über drei Jahren sowohl für Fussgänger als auch für Velofahrer geöffnet.
Markus Hubacher
E-Bikes mit gelbem Nummernschild, die mit Tretunterstützung bis zu 45 km/h schnell sind, werden auf dem Quai lediglich «geduldet».
E-Bikes mit gelbem Nummernschild, die mit Tretunterstützung bis zu 45 km/h schnell sind, werden auf dem Quai lediglich «geduldet».
Markus Hubacher
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«Der leichte Nachfragerückgang 2013 war nur ein kurzer Schnupfen auf dem Weg zum neuen Absatzrekord.» Dieser Satz in der Medienmitteilung von Velosuisse, dem Verband der Schweizer Fahrradlieferanten, lässt keine Zweifel offen: Der E-Bike-Boom in der Schweiz hält an – und verstärkt sich gar noch.

2014 wurden landesweit 57'600 neue Elektrofahrräder verkauft, im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Plus von 16,7 Prozent. Der Gesamtbestand an E-Bikes in der Schweiz ist von 10'000 im Jahr 2007 auf aktuell über 300'000 angestiegen. Laut Velosuisse sind davon rund 270'000 «mehr oder weniger regelmässig auf Schweizer Strassen unterwegs».

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