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Ein Deutscher fand Musse in Thun

«August Macke und die Schweiz»: Das Kunstmuseum Thun widmet dem deutschen Expressionisten eine erste Ausstellung zu diesem Thema. Er hatte eine besondere Vorliebe für die Region Thun. Deshalb heisst die Ausstellung «Es ist fast zu schön hier» am Thunersee.

Fotografien, Skizzen und Ölbilder: August Macke, der deutsche Expressionist, wohnte vom Oktober 1913 bis Mai 1914 in Oberhofen und war fasziniert vom Thunersee und der Region. Er fotografierte – wie etwa die Untere Hauptgasse – viel und malte und zeichnete Dutzende von Bildern. Im Bild ein Ausschnitt von «Kolonnade mit Segelboot II».
Fotografien, Skizzen und Ölbilder: August Macke, der deutsche Expressionist, wohnte vom Oktober 1913 bis Mai 1914 in Oberhofen und war fasziniert vom Thunersee und der Region. Er fotografierte – wie etwa die Untere Hauptgasse – viel und malte und zeichnete Dutzende von Bildern. Im Bild ein Ausschnitt von «Kolonnade mit Segelboot II».

«Das Kunstwerk ist ein Gleichnis der Natur, kein Abbild. es ist der Gedanke, der selbstständige Gedanke des Menschen, ein Gesang von der Schönheit der Dinge.» (August Macke, 30.3.1913)

Natur, Menschen, Alltag. Im Garten in Oberhofen sitzen, durch die Lauben in Thun flanieren, durch Pärke bummeln. Der Niesen, der Thunersee, der Circus Knie auf dem Rathausplatz. Und da sind die Freundschaften mit Schweizer Künstlern wie Paul Klee und Louis Moillet und vor allem ihre gemeinsame Tunesien-Reise. Die neue Ausstellung des Kunstmuseums widmet sich dem deutschen Expressionisten August Macke (1887– 1914) und seinem Schaffen in der Schweiz. Sein Werk zählt zu den herausragenden Leistungen der frühen Moderne in der Kunst des 20.Jahrhunderts.

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