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Eine Karte für mehrere Bibliotheken

Ab sofort kann das Angebot der Gemeindebibliotheken Hilterfingen und Uetendorf sowie der Stadtbibliothek Thun mit einer gemeinsamen Karte genutzt werden. Weitere Bibliotheken werden im September dazustossen.

Hier wird der BeoBiblioPass gültig sein: Die Stadtbibliothek Thun.
Hier wird der BeoBiblioPass gültig sein: Die Stadtbibliothek Thun.
Patric Spahni

Auf den gemeinsamen Verbundkatalog www.beobiblio.ch können die Kundinnen und Kunden der Gemeindebibliotheken Hilterfingen und Uetendorf sowie der Stadtbibliothek Thun schon seit Beginn des Jahres 2013 zugreifen.

Nun wird die Zusammenarbeit der Bibliotheken in der Region Thun weiter gestärkt: Ab sofort können die Kunden diese Bibliotheken mit einer einzigen Benutzerkarte – dem BeoBiblioPass Region Thun – nutzen. Mit dabei ist das Angebot der digitalen Bibliothek www.dibibe.ch; das ermöglicht nun auch den Kunden der Bibliotheken Hilterfingen und Uetendorf einen einfachen Zugang zu E-Books, E-Papers und E-Audio.

Die drei Bibliotheken haben einen entsprechenden Vertrag über ihre Zusammenarbeit unterschrieben. Noch im September werden sich dann auch die Gemeindebibliotheken von Thierachern und Sigriswil dem BeoBiblioPass anschliessen.

Synergien nutzen

Die Möglichkeit der Datenübernahme, der gemeinsame Einkauf von Bibliotheksmaterial, oder auch die Ausleihe von Teilbeständen der Stadtbibliothek Thun an die Gemeindebibliotheken sind weitere Teile der Zusammenarbeit. «Für die Bibliotheken sind diese Angebote wichtig, da so ihre Position gestärkt und ausgebaut wird», steht in der gestrigen Medienmitteilung. Gleichzeitig könnten Synergien genutzt und Doppelspurigkeiten vermieden werden.

Die Bibliotheken entscheiden weiterhin autonom über ihr Programm und Angebot. So hat auch jede Bibliothek ihr eigenes Reglement und eine eigene Gebührenordnung. «Dieses neue, gemeinsame Angebot von selbständig bleibenden Bibliotheken ist im Kanton Bern bisher einmalig», betonen die Verantwortlichen.

Zusätzlicher Nutzen

Jeanne Froidevaux Müller, Leiterin der Stadtbibliothek Thun, erklärt: «Mit der neuen Software, die wir seit Anfang 2013 einsetzen, war diese Zusammenarbeit auf einfache Art umsetzbar. Diese Chance wollten wir nutzen.» Susi Gobeli, Leiterin der Bibliothek Hilterfingen, und Marianne Ryser Dysli, Leiterin der Bibliothek Thierachern, bestätigen: «Unsere Kunden können so von einem grösseren Angebot profitieren. Unsere Teams erhalten zudem professionelle Unterstützung und einen regen Austausch.»

TT/pd

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