Zum Hauptinhalt springen

Einige Nachbarn sehnen Ende der Asylunterkunft herbei

Polizei, Gemeinde und Kanton ziehen eine positive Bilanz der ersten drei Monate in und um die Asylnotunterkunft Glockenthal. Die Behörden bleiben aber weiterhin wachsam.

Die Unsicherheit und das Misstrauen in der Nachbarschaft waren gross, als die Gemeinde Steffisburg im November ankündigte, die Zivilschutzanlage bei der reformierten Kirche im Glockenthal während eines halben Jahres als Asylnotunterkunft zur Verfügung zu stellen. Inzwischen sind drei der sechs Monate vorbei – die Halbzeitbilanz der Behörden fällt mehrheitlich positiv aus. Nicht alle Direktbetroffenen teilen aber diese Ansicht.

Alle vierzehn Tage treffen sich Vertreter von Gemeinde, Kirchgemeinde, Kantonspolizei, dem kantonalen Migrationsdienst sowie der Asylkoordination Thun zum runden Tisch – letztmals am Mittwoch. Der Gedankenaustausch dient dazu, aktuelle Herausforderungen sowie, falls nötig, Probleme und Massnahmen zu besprechen. «Wir haben diesen runden Tisch schon vor Inbetriebnahme der Anlage einberufen. Der Austausch hat sich bewährt», sagt Daniel Rudin, der beim Migrationsdienst für die Unterbringung der Asylsuchenden zuständig ist.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.